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Lessingtheater im Februar – Zwischen Illusion und Desillusion

11. Januar 2017
Im Lessingtheater gibt es auch im Februar viele interessante Vorstellungen. Foto: Werner Heise
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Wolfenbüttel. Auch im Februar hat das Lessingtheater wieder allerhand zu bieten. Gezeigt werden Stücke wie Oliver Twist, der Sturm und Alibaba und die vierzig Räuber.

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Zwischen Bühne und Hinterbühne, zwischen Illusion und Desillusion Führt der Februar mit ihrem weltweit bekannten Maskentheater – die wunderbare Familie Flöz. Drei Darsteller zeigen in 29 Figuren die unzähligen Facetten der Theaterwelt. Diese umfasst auf dem Spielplan in diesem Monat des Weiteren das menschliche Herz als Tanzprojekt, Improvisationstheater, plakative Kleinkunstpreisträger, drei starke Frauen, ein virtueller Dschungel, ein Waisenkind, A-cappella-Musik, die Schöne und das Biest sowie Figurentheater aus dem Pop-Up-Buch für Kinder ab 4 Jahren. Karten und Information gibt es in der Theaterkasse, Am Stadtmarkt 7A, unter der Telefonnummer 05331 86-501, sowie unter  www.lessingtheater.de. 

Ali Baba und die vierzig Räuber – Figurentheater nach dem Märchen aus 1001 Nacht ab 6 Jahren

Es war einmal ein Zauberwort, das konnte Felsen öffnen. Es war einmal ein Mädchen, das besiegte vierzig wilde Räuber. Es war einmal ein Land, da wohnten Geister in Lampen und Teppiche konnten fliegen. Und das alles ist wahr. Denn im Orient und im Märchen ist alles möglich. Von wundersamen Abenteuern, Geheimnissen und Wünschen, finsteren Mächten und dem Glück, das dem Mutigen treu bleibt, erzählt atemberaubend spannend und voll Poesie eines der schönsten Märchen aus Tausendundeiner Nacht. Mit einfachen Mitteln werden Welten erzeugt – aus Zeitungen werden Figuren gerissen, Felsen geknüllt und Zaubertore geschaffen. 1. Februar 2017, 10 Uhr, marotte-Figurentheater, Tiyatro Diyalog Karlsruhe, die Altersangabe ist bei diesem Stück besonders zu beachten!

Tanzprojekt von Lise Pauton und Sebastiano Toma: Heart

Das menschliche Herz pumpt in 70 Jahren 250 Millionen Liter Blut durch unseren Körper. Aber wie viele Emotionen muss es aushalten? Das Tanzprojekt »Heart« gibt Einblicke in das Herz einer Frau. Tanz, Artistik und Mimik verschmelzen mit der Musik aus vielen Epochen zu einer eigenen lebendigen Sprache. Die Tänzerin Lise Pauton kreiert aus Situationen faszinierende Bilder, komponiert ein Hoch und Tief der Gefühlsschwankungen und fasziniert musikalisch wie choreografisch. Der vielfach talentierte Regisseur, Produzent und Künstler Sebastiano Toma überzeugte im Lessingtheater bereits mit seiner Produktion »Little Big World«. 2. Februar 2017, 19.30 Uhr

Afro-Sufi-Songs in einem Konzert von Nawal

Nawal Mlanao wurde auf den Komoren geboren, einem nordöstlich von Madagaskar an der Ostküste Afrikas gelegenen Inselstaat im Indischen Ozean. Die Sängerin und Komponistin, die heute zwischen Frankreich und den Komoren pendelt, stammt aus einer Musikerfamilie, in der Musik und Spiritualität eng zusammengehören. Sie spielt die Gambusi, ein banjo-ähnliches Instrument, das ursprünglich aus dem Jemen stammt, Gitarre, Flöte, die afrikanische Mbira, die iranische Rahmentrommel Daf sowie weitere Perkussionsinstrumente. Viele Melodien ihrer Lieder stammen aus dem islamisch-arabischen Raum und berufen sich zudem auf polyphonen Rhythmen der afrikanischen Bantu sowie die Trance-Tradition der Sufis. Konzert im Rahmen der Weltmusik-Konzertreihe »Klangkosmos«. 5. Februar 2017, 19.30 Uhr, Eintritt frei

4gewinnt Improtheater – »Ganz geheimnisvoll…«

Mit »Ganz geheimnisvoll« bringen die vier Spieler und ihr Musiker ein Programm nach Wolfenbüttel, in dem sie Geheimnissen auf den Grund gehen: Jeder von uns trägt sie in sich, die großen und die kleinen Geheimnisse. »4gewinnt« wird sich ihnen mit den Mitteln des Improvisationstheaters nähern. Denn die Geheimnisse der Zuschauer bilden die Ausgangspunkte der improvisierten Szenen und Geschichten des Abends. 6. Februar 2017, 19.30 Uhr

Gewinner des Deutschen Kleinkunstpreises und des Prix Pantheon: Ohne Rolf

Mit ihren wortstarken Plakaten hat »Ohne Rolf« einen Senkrechtstart hingelegt und den Schweizer Innovationspreis SurPrix sowie den Deutschen Prix Pantheon gewonnen. Nun blättert das junge Schweizer Duo ein Kapitel weiter: »Ohne Rolf« erhält Nachwuchs – ein kleiner Schreibhals kommt zu Wort. Das frischgedruckte, zweite Programm verspricht lauter Stummsinn, und der alltägliche Papierkram erhält urkomische, überraschende Dimensionen. Gelacht wird zwischen den Zeilen, und das Auge hört mit. Eine simple Idee – genial umgesetzt: Sprechen heißt bei »Ohne Rolf« Blättern. Die auf 1.000 Plakate gedruckten knappen Sätze wie auch das Geschehen zwischen den Zeilen sind witzig, spannend und gelegentlich sogar musikalisch.
8. Februar 2017, 19.30 Uhr

Drei Frauen aus Deutschland – Eine literarische Revue

In den Geschichtsbüchern wird Geschichte von Männern geschrieben. Frauen kommen dort nur als Randfiguren vor. In dem Projekt »Drei Frauen aus Deutschland« sieht das anders aus: Geschichte wird hier über die Biografien dreier spannender Frauen erzählt: Bettina von Arnim, Else Lasker-Schüler, Erika Mann. Schriftstellerinnen, die ihre Zeit mit wachen Augen beobachtet und mitgestaltet haben. Leidenschaftlich gelebte Leben, ineinander verwoben. Amüsantes und Berührendes. Gegensätze und Parallelen. Eine stille, fesselnde literarische Revue. 11. Februar 2017, 19.30 Uhr

Der Sturm – Lost in the Game

Shakespeares Klassiker »Der Sturm« wird in Jan Jochymskis Inszenierung zur Matrix des Computerspiels »Die Insel«. Im virtuellen Dschungel der geheimnisvollen Insel ist alles möglich. Mächtige Herrscher, in Liebe verfallene Königskinder, Luftgeister und Monster lassen das Grau des Alltags und die Probleme des »Real-Life« mit einem Click verschwinden. Doch was, wenn die Grenzen zwischen Realem und Virtuellem verschwimmen und neben dem Spiel nichts mehr zählt? »Game over?« 13. Februar 2017, 11 und 18 Uhr, Theater der Jungen Welt Leipzig, ab 14 Jahren

Ausgezeichnetes Maskentheater der Familie Flöz: Teatro Delusio

Zwischen Bühne und Hinterbühne, zwischen Illusion und Desillusion entsteht ein magischer Raum voller anrührender Menschlichkeit. Während vorne hinten wird und hinten vorne, während auf der Bühne, die man nur ahnen kann, alle theatralen Genres von der opulenten Oper, vom wilden Degengefecht über die kaltblütige Kabale zur heißblütigen Liebesszene dargeboten werden, fristen die Bühnenarbeiter Bob, Bernd und Ivan auf der Hinterbühne ihr Dasein. Mithilfe raffinierter Kostüme, einem ausgetüftelten Sound- und Lichtdesign erschaffen drei Darsteller 29 Figuren und erwecken ein komplettes Theater zum Leben. 15. und 16. Februar 2017, 19.30 Uhr, Familie Flöz, Arena Berlin, Theaterhaus Stuttgart

Oliver Twist – Ein Musical über das Schicksal des kleinen Oliver Twist ab 9 Jahren

Der neunjährige Oliver flieht vor Hunger und aus Angst vor Prügel aus einem Waisenhaus seiner Geburtsstadt nach London. Dort will er sein Glück versuchen. Stattdessen fällt er aber einer Bande in die Hände, die Jungen wie ihn zu Dieben ausbilden. Bei einem Raubzug wird er gefasst und trifft vor Gericht auf sein Opfer, das ihm vergibt und bei sich aufnimmt. Endlich scheint Oliver ein Zuhause gefunden zu haben. Doch so schnell gibt die Diebesbande nicht auf und bedroht ihn und seine Retter… Konstantin Wecker und Christian Berg haben daraus ein fulminant ausgestattetes Musical gemacht. »Tu doch, was dein Herz dir sagt!« heißt ihre Oliver-Twist-Bearbeitung im Untertitel, nach einem der zentralen, ohrwurmverdächtigen Songs. 17. Februar 2017, 18 Uhr, Altonaer Theater

Stimmflut – Das A-cappella-Event

An diesem Abend steht das Beste auf der Bühne, was A-cappella-Musik zu bieten hat. Witzig, spontan, »very british«, typisch deutsch und unterhaltsam. Die Stimmflut 2017: Acoustic Instinct, sie verbinden Beatboxing mit A-cappella-Gesang, Pantomime und Improvisation. Seit über drei Jahrzehnten steht »The London Quartet« – Die Royals der britischen A-cappella- Szene – für klassischen Gesang, feine Manieren und den berühmten englischen Humor. Typisch »Viva Voce« präsentieren sie eigene tiefgründige und unterhaltsame Songs, witzige und imposante Cover-Versionen und natürlich die aktuellsten Chart-Hits. Stimmungsgarantie inklusive. 18. und 19. Februar 2017, 19.30 Uhr

Englischsprachiges Theaterstück ab 9 Jahren mit viel Musik: Beauty or Beast

Dr. Tale und Mrs. Fairy erforschen die Schönheit. Wie schön ist die Schöne? Wie biestig ist das Biest? Die beiden Wissenschaftler stellen sich diesen Fragen, und sie stellen sich auch dem Märchen »Beauty and the Beast«. Die Musik ist beim Theater R.A.M. ein integraler Bestandteil der Geschichte. Das Biest gibt über die Musik Einblicke in sein Seelenleben. Und Beauty erkennt natürlich über das gemeinsame Singen die wahre Schönheit im zotteligen Monster… 22. Februar 2017, 9 Uhr und 11 Uhr, Theater R.A.M.

OHRENBETÄUBEND und mucksmäuschenstill – Figurentheater aus dem Pop-Up-Buch ab 4 Jahren

Normalerweise kann man Geräusche ja nicht sehen. Man hört sie. Zum Beispiel dieses… Hast Du es gehört? Nein? Kein Wunder, es ist auch sehr zart. Eines Tages landet das kleine, überaus feine Geräusch früh am Morgen auf der Wiese. Leider hat es selber keine Ahnung, zu wem es gehört und von wem es »gemacht« wurde. Wind, Hummel und Krähe wissen es auch nicht. Da begibt sich das kleine Geräusch auf eine Suche, bei der es wirklich viel zu hören, aber auch einiges zu sehen gibt. Ein überraschendes Theater- und Hörerlebnis aus Papier und Pappe. 24. Februar 2017, 10 Uhr und 16 Uhr, Compagnie Les Voisins

Die Veranstaltungen »Schöner Scheitern mit Ringelnatz«, »Othello«, »Griff, der Unsichtbare« und »Die Wunderübung« sind bereits ausverkauft.

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