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Lebenswelten China – Volkshochschule startet Veranstaltungsreihe

9. Januar 2016
"Mauer" (China), 2011, Fotomontage: Digitaldruck auf Aludibond, 3/3. Fotomontage: Franziska Rutz

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Wolfenbüttel. Die Volkshochschule begibt sich auf die Spuren der chinesischen Kultur und startet zusammen mit der Amnesty International die Veranstaltungsreihe „Lebenswelten China“, die vom 15. bis 23. Januar im Bildungszentrum stattfindet. Anhand von Ausstellungen, Vorträgen und Diskussionen oder auch eines Sprachkurses, können Interessierte in die Welt des größten ostasiatischen Staates eintauchen. Im Nachfolgenden gibt die Volkshochschule einen Überblick über die geplanten Veranstaltungen.


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Die Volksrepublik China habe seit den 1980er Jahren eine rasante Entwicklung durchlaufen und habe diesen Veränderungsprozess noch lange nicht beendet, heißt es in der Veranstaltungsankündigung der Volkshochschule. So biete China aus westlicher Perspektive gesehen zwar faszinierende traditionelle Elemente, aber dennoch werden mit der Volksrepublik auch kapitalistischer Höhenrausch, Menschenrechtsverletzungen und fatale Umweltprobleme verbunden, heißt es in der Ankündigung der Volkshochschule. Ziel der Veranstaltungsreihe sei es, den Besuchern die Möglichkeit zu geben, sich mit der traditionellen Geschichte und Kultur im zeitgenössischen Kontext auseinanderzusetzen.

Das steht auf dem Programm

  • Vernissage der Ausstellung „Lebenswelten China“
    Schnellstraße (2013) Mischtechnik a. Baumwolle. Fotomontage: Heike Hidalgo

    Schnellstraße (2013) Mischtechnik a. Baumwolle. Fotomontage: Heike Hidalgo

    Den Auftakt der Veranstaltungsreihe bildet die Vernissage der Künstlerinnen Heike Hidalgo und Franziska Rutz, die am Freitag, 15. Januar, um 18 Uhr beginnt und bis zum Ende der Veranstaltungsreihe im Bildungszentrum begutachtet werden kann. Die beiden Künstlerinnen fingen während ihres Chinaaufenthaltes die Widersprüche und Impressionen ein, die in ihren Bildern und Fotocollagen eine Annäherung und Auseinandersetzung mit der andersartigen Kultur- und Lebenswelt aufzeigen. „In meinen Fotomontagen wird die Bruchstück- und Episodenhaftigkeit des Lebens sichtbar. Die Kluft zwischen Altem und Neuem, zwischen Armut und Reichtum stehen genau so offensichtlich da, wie wir mit ihnen leben.“ erklärt die Künstlerin Franziska Rutz. Der Eintritt ist frei, es wird jedoch um eine vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer: 05331/84150 oder per E-Mail an info@vhs-wf.de gebeten.

  • Vortrag: Konfuzius, der Staat und das Volk im heutigen China
    Direkt im Anschluss um 19 Uhr referiert Professor Dr. Helwig Schmidt-Glintzer in seinem Vortrag über die Gefahr von Auseinandersetzungen im chinesischen Raum, die bei dem Versuch, neue Handlungsspielräume zu etablieren, durch mangelnde Aushandlungsformen und aus Angst vor Machtverlust entstünden. Die Gäste haben im Anschluss des Vortrages die Möglichkeit, in eine Diskussion zu treten. Der Eintritt ist frei, es wird jedoch um eine vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer: 05331/84150 oder per E-Mail an info@vhs-wf.de gebeten.
  • Vortrag: Wanderarbeiter in China
    Am Mittwoch, 20. Januar, findet dann ein Vortrag über die Wanderarbeiter in China statt, dessen soziale Situation durch das sogenannte „Hukou-System“ verschärft werde. Was genau sich hinter dem Hukou-System verbirgt und welche Auswirkungen es auf die Wanderarbeiter hat, können Interessierte ab 19 Uhr erfahren. Der Eintritt ist frei, es wird jedoch um eine vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer: 05331/84150 oder per E-Mail an info@vhs-wf.de gebeten.
  • Schnupperkurs in Chinesisch
    Wer selbst einmal chinesisch hören oder gar selbst sprechen möchte, der kann am Samstag, 23. Januar, von 14 bis 16.15 Uhr an einem Schnupperkurs teilnehmen. Geleitet wird dieser Kurs von einer chinesischen Muttersprachlerin. Die Teilnahme kostet 14 Euro. Es wird um eine Anmeldung unter der Telefonnummer: 05331/84150 oder per E-Mail an info@vhs-wf.de gebeten.

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