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Lebenshilfe und MTV kooperieren seit 25 Jahren

14. Februar 2014
Eleg Iwanoswski sorgt für ein lockeres und ideenreiches Aufwärm-Programm. Foto: Lebenshilfe

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Wolfenbüttel. Eine bunte Sportmischung gibt es jede Woche in der Turnhalle der Wilhelm-Raabe-Schule. Trainer Eleg Ivanovski schickt seine Schützlinge mit dem Ball dribbelnd durch die Halle. Kurz danach gibt es eine kleine Gymnastik-Einheit, die mit Elementen aus dem Volleyballsport verwoben ist. Mit seiner unnachahmlichen und humorvollen Art sorgt Eleg immer wieder für gute Laune unter seinen Sportlern.


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Ums Laufen kommt niemand herum. Foto: Lebenshilfe

Ums Laufen kommt niemand herum. Foto: Lebenshilfe

Diese sind größtenteils Bewohner des Lebenshilfe-Wohnheims. Schon seit 25 Jahren bietet die Einrichtung in Kooperation mit dem MTV Wolfenbüttel diese lockere Sportstunde für Menschen mit einer geistigen Behinderung. Die Teilnehmer müssen dafür Mitglied im MTV sein. Für Michael Sievert, Nadine Ciomek, Dirk Wehner und Thomas Jabs steht daher eine besondere Auszeichnung bevor. Die vier werden bei der jährlichen Sportler-Ehrung des MTV für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Die Vorfreude ist riesig.

In den wöchentlichen Sportkursen geht es vor allem darum, die Teilnehmer zu motivieren, sich sportlich zu betätigen. „Es ist ein positiver Aspekt, dass die Bewohner einen festen Termin haben, den sie auch als Verpflichtung wahrnehmen‟, erklärt Harald Bollmeier, Wohnbereichsleiter beim Wohnheim Blauer Stein der Lebenshilfe Wolfenbüttel. Eleg Ivanowski sei der perfekte Trainer für die Gruppe, findet Bollmeier.

Für den bekennenden Volleyballer und Sportlehrer Ivanowski steht bei der Arbeit in dieser Gruppe der Spaß im Vordergrund. Dabei achtet er aber auch darauf, dass sich alle bewegen, und dass die Gruppen-Dynamik stimmt. Er geht stets auch auf die Wünsche der Teilnehmer ein. „Als die Handball-WM im Fernsehen lief, wollten alle Handball spielen. Jetzt werden wohl bald alle Ski-Übungen machen wollen‟, glaubt der MTV-Übungsleiter, der mit seiner humorvollen Art stets für gute Stimmung sorgt.

Besonders beliebt bei allen Teilnehmern ist das Basketballspielen. „Es ist bemerkenswert, zu welchen Leistungen die Teilnehmer dann fähig sind‟, findet Bollmeier. Ivanowski bietet aber auch Gymnastik und Laufspiele und baut Volleyball-Elemente in die Übungen ein – beispielsweise den Ball pritschen. Immer Sommer spielt die Gruppe auch draußen Fußball. Die Regeln werden dabei oft flexibel ausgelegt. Neben der Bereitschaft zur körperlichen Aktivität zählt besonders Fairness und Toleranz gegenüber den Sportkameraden zu den wichtigsten Lektionen.

Einige Male im Jahr finden auch Ausflüge und Wanderungen statt. Ein Sommerfest bereichert zudem das Programm. „Dieses Angebot ist nicht nur eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung und körperliche Betätigung, sondern stärkt auch das soziale Miteinander und das Selbstbewusstsein‟, erklärt Bollmeier.


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