Lagosky: Übergriffe auf Einsatzkräfte müssen Folgen haben

3. Januar 2017
Uwe Lagosky fordert Gesetzesänderungen. Foto: Büro Lagosky
Salzgitter-Wolfenbüttel. Der Bundestagsabgeordnete Uwe Lagosky (CDU) fordert, dass das Strafgesetzbuch Rettungskräfte unter besonderen Schutz stellen möge, um Gewalttäter härter bestrafen zu können.

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Der Bundestagsabgeordnete Uwe Lagosky (CDU) nimmt gegenüber regionalHeute.de Stellung zum Angriff auf Feuerwehrleute in der Silvesternacht in Thiede. Wir geben sein Statement ungekürzt und unkommentiert wieder:

„Zunächst wünsche ich den beiden Kameraden eine baldige Genesung. Dass Einsatzkräfte, die anderen Menschen helfen wollen, in ihrer Arbeit derart gehinderte werden und selber Schaden erleiden, macht mich betroffen. Die schweren Verletzungen der Feuerwehrmänner in Thiede sind für sich genommen schon schlimm genug. Kommt es während der Ausübung des Dienstes zu einem Angriff auf Rettungskräfte, werden sie nicht als Individualpersonen angegriffen, sondern als Einsatzkräfte. Kurzum: Man verletzte nicht nur den Feuerwehrmann selbst, sondern gefährdet andernorts auch noch Menschen dadurch, dass die Feuerwehrkameraden ihnen nicht zur Hilfe kommen können.

Die unionsgeführte Bundesregierung hat im Dezember eine Änderung des Strafgesetzbuches auf den Weg gebracht. Ein Entwurf des Bundesministeriums für Justiz und für Verbraucherschutz wird nun durch die Länder, das Bundeskabinett und den Deutschen Bundestag bearbeitet. Es gilt, den gesetzlichen Schutz der Rettungskräfte zu erhöhen und das Strafgesetzbuch möglichst zeitnah anzupassen. Als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, als Abgeordneter und als Mitbürger habe ich größten Respekt vor der Arbeit, die in den Feuerwehren und bei anderen Rettungsdiensten geleistet wird. Jeder, der schon mal in einer Gefahrensituation war, weiß spätestens dann, was er an unseren Rettungskräften hat.“

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