Kreuzung Feuerwache: Für Linksabbieger geht´s hier nicht weiter

2. Dezember 2017 von
Nicht alle Autofahrer halten sich an das Linksabbieger-Verbot an der Kreuzung Dr.-Heinrich-Jasper-Straße. Sind etwa die Schilder zu klein? Foto: Werner Heise
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Wolfenbüttel. Im Februar gab die Stadt Wolfenbüttel bekannt, dass an der Kreuzung Dr.-Heinrich-Jasper-Straße/Friedrich-Ebert-Straße die Verkehrsführung geändert wurde. Linksabbiegen in Richtung Schloss ist hier also nicht mehr möglich. Doch nicht alle Autofahrer scheinen sich daran zu halten.

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Um den Verkehrsfluss zu verbessern, entschied die Stadtverwaltung, dass das Linksabbiegen aus Richtung Feuerwache zum Schlossplatz nicht mehr erlaubt ist. Verkehrsmessungen hätten gezeigt, dass es aktuell nur wenige Linksabbieger an dieser Stelle gibt. Diese wenigen Linksabbieger jedoch würden dazu führen, dass sich ein längerer Rückstau bildet. 

Aus Richtung Finanzamt gibt es ab sofort eine eigene Rechtsabbieger-Ampel.Dank dieser Rechtsabbieger-Ampel könne zudem die Durchlaufzeit für den Geradeausverkehr an dieser Kreuzung optimiert werden. Fahrzeuge aus Richtung des Grünen Platzes können den Schlossplatz weiterhin über den Rosenwall erreichen. Dem Verkehrsfluss scheint diese Regelung gut zu tun. Das sagt Stadtsprecher Thorsten Raedlein auf die Frage von regionalHeute.de., ob der Verkehr nun besser flutscht. „Grundsätzlich ja, allerdings kann und kommt es zu Stoßzeiten weiterhin zu Stauungen. Diese lösen sich allerdings schneller auf als unter der alten Verkehrsführung“, so Raedlein. 

Bisher keine Vergehen aufgefallen

An besagter Kreuzung, fällt jedoch auf, dass sich offenbar nicht alle Autofahrer an das Verbot halten. Noch immer lässt sich der eine oder andere Fahrzeugführer dazu hinreißen, den Blinker links zu setzen um den kürzen Weg zum Ziel zu nehmen. Ist es Dreistigkeit, die dazu führt, oder hat der Fahrer schlichtweg die geänderte Beschilderung auf der Straße und am Ampelmast nicht gesehen? Und was sagt die Stadt dazu. Sind hier noch „Nachbesserungen“ an der Beschilderung geplant? „Da es bundeseinheitliche Vorschriften gibt, wie eine Beschilderung ausgeführt werden muss, kann nicht „nachgebessert“ werden. Gegen die Ignoranz und Vorsatz kann nicht beschildert werden“, lässt Raedlein wissen. Ob die Polizei den Ignoranten zu Leibe rückt? Denn diese wäre doch zuständig, wenn es um die Überwachung des fließenden Verkehrs geht. Dazu erklärt Polizeisprecher Frank Oppermann: „Die Kollegen überwachen den Bereich natürlich. Aber bisher sind der Polizei dort keine Vergehen aufgefallen. Die Autofahrer verhalten sich, wenn die Polizei vor Ort ist, natürlich immer korrekt.“ Auch Unfälle habe es bisher an der Kreuzung nicht gegeben, so Oppermann. 

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