Krause-Hotopp: „FDP-Schulpolitik fürs 19. Jahrhundert“

8. November 2017
Diethelm Krause-Hotopp, Sprecher der Sickter Grünen äußert sich zu Försterlings Aussagen. Foto: Privat
Wolfenbüttel. Diethelm Krause-Hotopp, Sprecher der Sickter Grünen äußert sich in einer Mitteilung zu der Aussage des FDP-Landtagsabgeordneten Björn Försterling bezüglich der Landes-Schulpolitik. Krause bezeichnet die Aussage Försterlings als "Schulpolitik fürs 19. Jahrhundert".

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Die ganze Mitteilung von Krause-Hotopp veröffentlichen wir ungekürzt und unkommentiert

„Statt Verantwortung in einer möglichen SPD-GRÜNE-FDP-Koalition zu übernehmen, gefällt sich FDP-Bildungspolitiker Björn Försterling in der Rolle des Dauerkritisierers. Das ist schließlich auch einfacher, als Verantwortung zu übernehmen.

Nun schießt er sich gemeinsam mit dem konservativen Philologenverband auf die Grundschule ein. Dazu holt er den alten Kampfbegriff der Konservativen von der „Kuschelpädagogik“ wieder aus der Mottenkiste, um es den Lehrkräften in der Grundschule mal so richtig zu zeigen. „Mit der Kuschelpädagogik“ in der Grundschule „muss jetzt Schluss sein“, fordert er in den Regionalnachrichten für Wolfenbüttel vom 07.11. und zielt damit auf die Abschaffung der schriftlichen Schullaufbahnempfehlung am Ende der vierten Grundschulklasse ab.

Für den anerkannten Erziehungswissenschaftler Jürgen Oelkers ist dies ein „politischer Kampfbegriff, der diffamieren soll“. Er schreibt weiter: „Ein Kampfbegriff soll politische Fronten schaffen. ‚Kuschelpädagogik‘ suggeriert eine zu liberale, zu weiche Einstellung, die auf Anforderungen verzichtet und es den Kindern möglichst leicht machen will, also sie nicht fordert, sondern sie lernen lässt, was und wie sie wollen.“

Herr Försterling unterstellt den Lehrkräften in den Grundschulen, auf Anforderungen und Leistung zu verzichten. Trotz Beratungsgespräche, die die Lehrkräfte mit den Eltern im vierten Schuljahr führen, sind die Eltern nach Försterling „rat- und orientierungslos … ohne eine Empfehlung“. Was für eine Verunglimpfung der mühevollen Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer in den Grundschulen.

Vielleicht sollte er sich mal die Arbeit der Lehrkräfte in den Grundschulen vor Ort anschauen, ehe er sich so diffamierend äußert.“

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