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Knapp zehn Prozent haben schon gewählt

16. Mai 2014 von
Im Wolfenbütteler Rathaus wird schon gewählt. Im Hintergrund Katharina Schubert, Silke Grünewald und Nadine Bartkowiak vom städtischen Wahlbüro. Foto: Marc Angerstein
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Wolfenbüttel. Bis heute 10 Uhr hatten bereits 4179 Wahlberechtigte (von 43.865) ihre Unterlagen zur Wahl des Bürgermeisters/ der Bürgermeisterin und 4.090 Wahlberechtigte (von 41.979) ihren Wahlzettel zur Europawahl empfangen. Der Großteil davon wählt direkt im „Briefwahl-Lokal“ des Rathauses, das im historischen Ratssaal eingerichtet wurde. Dies teilte heute die stellvertretende Gemeindewahlleiterin Silke Grünewald auf Anfrage unserer Online-Zeitung mit.


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Die Wahlunterlagen hängen zur Vorab-Information als Muster aus. Foto: Marc Angerstein

Die Wahlunterlagen hängen zur Vorab-Information als Muster aus. Foto: Marc Angerstein

Noch bis Donnerstag können die Briefwahl-Unterlagen beider Wahlen auch noch per Post angefordert werden. „Am Freitag wären die Wahlzettel dann noch in der Post.“ Entscheidend sei, dass die Wahlunterlagen bis spätestens Sonntagabend 18.00 Uhr dann auch in den entsprechenden Wahlämtern vorlägen: Zur Wahl des Bürgermeisters im Rathaus und zur Europawahl in der Landkreisverwaltung.

Im  Rathaus kann auch bis Freitag direkt gewählt werden. Die städtischen Auszubildenden Nadine Bartkowiak und Katharina Schubert verstärken zu diesem Zweck das Wahlamt und geben im 2. Stock nicht nur die Unterlagen aus, sondern auch Rat und Hilfe. „Es reicht die Vorlage des Personalausweises“, erklären beide. Bürger die ihre Wahlbenachrichtigungen verlegt haben, können also trotzdem ihre Stimmen verteilen. Auf beiden Wahlzetteln darf jeweils nur ein Kreuz gesetzt werden.

Bürgermeister-Briefwahl nur bis 13 Uhr – dafür ab 16 Jahre

Das Wahllokal im Rathaus ist gut ausgeschildert. Foto: Marc Angerstein

Das Wahllokal im Rathaus ist gut ausgeschildert. Foto: Marc Angerstein

Von Montag an laufen die letzten fünf Wahltage vor dem eigentlichen Wahltermin am Sonntag, 25. Mai. Die Besonderheit dabei ist, dass der Bürgermeister/ die Bürgermeisterin am Freitag nur bis 13 Uhr gewählt werden darf, die Stimmen zur Europawahl aber bis 18 Uhr abgegeben werden könnten. Dies geht aus einem Grunderlass der Landeswahl-Leiterin hervor, der unserer Online-Zeitung im Original vorliegt. Darin bezieht sie sich auf die Niedersächsische Kommunalwahl-Ordnung und auf die Europawahlordnung. Dies sorgte aber auch schon für Diskussionen im Wahlbüro. „Das ist eigentlich keinem Bürger zu erklären und müsste vereinheitlicht werden“, sagt Grünewald.

Der Bürgermeister/ die Bürgermeisterin darf von Wolfenbüttelern gewählt werden, die ihr 16. Lebensjahr erreicht haben, bei der Europawahl dürfen nur Volljährige wählen.

Mittwochs sei auch wegen des Wochenmarktes der größte Ansturm gewesen und auch Montags und Donnerstags, den sogenannten „langen Tagen“ des Rathauses hätten viele Wolfenbütteler von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht. Heute Vormittag war zwar ständiger Betrieb zu beobachten, aber Wartezeiten gab es praktisch nicht. „Der erste Ansturm nach dem Versenden der Wahlbenachrichtigungen ist durch, jetzt wird es schon merklich ruhiger“, so die Grünewald. Weitere Informationen zur Wahl erhalten Sie hier.

 


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