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Kluschke wieder: Radweg-Unterhaltung in Wolfenbüttel

9. Juni 2015 von

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Verkehr funktioniert in der Lessingstadt offenbar anders als anderswo. Gemeint ist allerdings nicht der zwischenmenschliche Geschlechtsverkehr zweier sich Liebenden, sondern das Verkehren auf öffentlichen Straßen und Wegen. Das Wolfenbütteler Radfahrer inzwischen fahren können, wann, wie und wie lange sie wollen, ist kein Geheimnis. Wann und wie lange ist auch egal. Das wie ist entscheidend. Gegen vorgesehene Fahrtrichtungen und – politisch gewollt und legalisiert – sogar entgegen Einbahnstraßenregelungen. Als ob die Straßenverkehrsordnung von einer Kommune außer Kraft gesetzt werden könnte. Doch nun legen die Lessingstädter auch noch einen drauf: In Wolfenbüttel werden Fahrzeuge des Öffentlichen Personennahverkehrs (kurz ÖPNV), Experten benennen Fortbewegungsmittel aus der Gattung Busse, trotz Vorhandenseins eines Verbrennungsmotors, mit Muskelkraft bewegt. Unglaublich! Das beeindruckte die Teilnehmer des G7-Gipfels unter den Gipfeln der bayrischen Bergwelt so sehr, dass dort umweltpolitische Absichtserklärungen abgegeben worden sind, die bisher so nicht abgegeben wurden. So soll in weiter Zukunft keine Kohle mehr verbrannt werden, was den Stadtkämmerer Knut Foraita freut. Zu viel Geld wird verbrannt, auch in Wolfenbüttel. So treffen die Politiker hier – anders als die Staatslenker im Schloß Elmau – Entscheidungen, die nicht nachvollziehbar sind. Es werden auf Steuerzahlers Kosten Schilder erst be- und später aufge-stellt, die Fahrradfahrern erlauben, trotz Vorhandenseins eines Radweges, die Straße zu benutzen. Nicht nur, dass der Radweg selbst Geld kostet, er will auch unterhalten werden. Deshalb pausiert gerade das Künstler-Duo bestehend aus Carsten Schrader und Martin Tschupke von „On air tonight“ mit ihrem Programm und erarbeitet konzeptionelle Grundüberlegungen zur Radwege-Unterhaltung. Ob dafür Gelder aus der Stadtkasse verwendet werden, ist nicht bekannt. Die CDU- und SPD-Landtagsabgeordneten Frank Oesterhelweg und Marcus Bosse fordern sogar noch mehr Radwege für die Region, die dann wahrscheinlich auch alle nicht befahren, aber zumindest unterhalten werden müssen. Das Kulturamt der Stadt macht in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass mit städtischen Geldern nur die Radwege der Stadt, nicht aber die des Landkreises oder gar der ganzen Region unterhalten werden.


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Dieser Satire-Beitrag stammt aus der Feder unseres Rollator schiebenden Alt-Redakteurs Karl-Heinz Kluschke, der sich bei RegionalWolfenbüttel.de ein paar Euro zu seiner Rente dazu verdienen darf. Die Redaktion distanziert sich von diesem Beitrag und von seiner Person.


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