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Kluschke wieder: Hunde-Elend – Wolfenbüttel ist nicht Berlin

13. November 2014 von
Nach einem Bericht der Bild-Zeitung vom Donnerstag, müssen in der Hauptstadt tierische Rettungs-Aktionen vom Halter bezahlt werden. Aber: Wolfenbüttel ist nicht Berlin. Foto: Karl-Heinz Kluschke

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Es ist Herbst, die Blätter fallen, es wird gewandert und der Frühnebel löst sich erst spät auf. Bei diesem Wetter jagen die Lessingstädter doch hinlänglich ihre Hunde nicht vor die Tür – auch keine Jagdhunde. Doch! Ein Jäger tat es – und schwupps – jagte ein Jagdhund davon und lieferte sich eine Verfolgungs-Jagd mit einem echten Waschbären. Ohne Jäger. Eine gestohlene Wildbeobachtungs-Kamera machte davon keine Aufnahmen, weil sie entwendet war. Trotzdem schaffte es der Hund ins Fernsehen: Bei einer nicht näher zu benennenden Wolfenbütteler Online-Zeitung wurde er innerhalb weniger Stunden zu einer lokalen Berühmtheit, die ihm am Ende sogar noch eine Bratwurst vom Grill einbrachte, obwohl er lieber den Waschbären mit Haut und Haaren verspeist hätte. Aus der Kanalisation befreit, im Tierheim geduscht, geföhnt und frisiert, begrüßte der Hund schwanzwedelnd sein Herrchen – diesen langsamen Jäger, obwohl er bei der Waschbärenjagd ja gar nicht Schritt und das Tempo halten konnte. Versager! Wohl deshalb – aus Scham – hat das Herrchen bei dem glücklichen Wiedersehen nicht auch mit dem Schwanz gewedelt, was rein theoretisch möglich gewesen wäre. Der Waschbär zeigte dem geneigten Publikum nur seinen Hintern und verschwand dann im Dunkeln ohne Autogramme zu schreiben oder den Feuerwehr-Einsatz zu bezahlen. Dabei hatte die Feuerwehr, in Vorbereitung auf dieses Event, ihre Leute extra eine erweiterte Grundausbildung absolvieren lassen, damit die Truppmänner bis auf den Grund der Kanalisations-Gewässer schauen konnten. Auf den Kosten des Feuerwehr-Einsatzes bleibt wohl der Steuerzahler sitzen (das kennt der schon), der sich dafür aber vom Jäger wildes Essen servieren lassen könnte. Die Bratwurst vom Grill hatte ja bereits der Hund gefressen und die Zeit der Braunkohlwanderungen kommt, nach Aussage führender und korpulenter Parteivorsitzender, erst nach dem ersten richtigen Frost. Nur der WSV hält sich nicht daran, aber deren Vorsitzender is(s)t auch nicht fett. Der Jäger solle sich auch nicht so haben, meint der Bund der zeitungslesenden Steuerzahler, denn in der armen Hauptstadt unserer Republik müssen Hundebesitzer für solche Feuerwehr-Hunde-Rettungs-Film-Ereignisse 10.000 Euro zahlen. Für diesen Betrag könne der Jäger Wildbrett in die Feuerwehr-Schläuche pumpen, die dann als Wild-Salami stückchenweise ab dem 25. November auf dem Wolfenbütteler Weihnachtsmarkt verkauft werden könne, meinten einige Männer hinter vorgehaltenen Feuerwehr-Handschuhen. Doch dazu wird es nicht kommen: Schließlich ist Wolfenbüttel nicht Berlin…


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Dieser Satire-Beitrag wurde beim kommerziellen Gassi-Gehen vom geldgeilen Tierfreund Karl-Heinz Kluschke telefonisch diktiert und von einem anonymen Hochleistungs-Praktikanten unserer Redaktion bereitwillig verschriftet. Unsere gesamte Redaktion distanziert sich vom Inhalt und seiner Person, auch weil er immer mit den Gassi-Geh-Dreckschuhen die Redaktionsräume verschmutzt.


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