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Kluschke wieder: Hilft Gottschalks Kreistags-Saal-Wette?

26. November 2014 von
Im Landkreis sind die spannenden Kreistagssitzungen wohl künftig nicht mehr live via Internet zu verfolgen. Foto: Karl-Heinz Kluschke

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Geht es nach einigen Kreis-Politikern, sollen die Live-Übertragungen der Kreistagssitzungen im Internet im kommenden Jahr ausfallen. Nur 25 Zuschauer hätte es gegeben, heißt es. Schuld daran sind wohl die kommunalpolitisch uninteressierten Bürger des Landkreises Wolfenbüttel, die angeblich alle für sie relevanten Informationen aus einer Online-Zeitung, ein oder zwei Papierzeitungen oder von ihren Nachbarn erfahren. Die als resolut bekannte Landrätin sieht deshalb aber keinen Grund, interessantere Kreistagssitzungen durchführen zu lassen. „Wir lassen uns nicht unter Druck setzen„, soll sie gesagt haben. Wer noch nie eine Kreistagssitzung besucht hat – im Internet hat sie ja ohnehin keiner gesehen – weiß gar nicht, welcher Spaß ihm entgangen ist. Entweder wurde gestritten oder nicht. Besonders lustig sind aber alle die gewählten Mandatsträger, die schon mehrfach Gesagtes sagen, um es auch gesagt zu haben. Ganz oft wird dann noch geklatscht, seltener gibt es stehende Ovationen. Beraten wird derzeit, ob Thomas Gottschalk statt Oliver Ganzauer künftig die Kreistagssitzungen leiten soll, um bei den Online-Übertragungen von TV 38 annehmbare Einschaltquoten zu erzielen und so dieses Format zu erhalten. Norbert Fricke von der CDU war wohl schon damals dagegen und Markus Lanz wolle die Kreisverwaltung nicht anfragen, weil er ja sogar mit der Quote von „Wetten dass“ abkackte. „Die Furcht mit Lanz von 25 Zuschauern auf 22 oder 23 zu rutschen sei zu groß“ heißt es auf den Fluren des Kreishauses an der sanierten Bahnhofsbrücke. Ob Gottschalk aber die Quote auf dauerhaft auf 27, 28 oder gar 29 Zuschauer steigern kann, garantiert auch niemand. Er wolle eine Kreistags-Saal-Wette einführen, bestünde auf ein Sofa und eigene Maskenbildnerin, heißt es aus seinem Umfeld. Grüne und Piraten schlugen vor, andere Erfolgsformate aus dem Fernsehen zu adaptieren: So könnten wie in Koch-Shows Entscheidungen gar gekocht werden. Oder wie bei „Frauentausch“ sollen die Politiker das jeweilige Lager tauschen. Falk Hensel von der SPD soll wie Oesterhelweg von der CDU poltern und dieser solle wie Falk Hensel nuscheln, so erste Ideen. Aber, die Landrätin will sich nicht unter Druck setzen lassen…


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Dieser Satire-Beitrag ist von unserem Senioren-Leser-Beauftragten Karl-Heinz Kluschke bei nur DSL 1000 verfasst worden. Entsprechend lange hat es gedauert. Unsere gesamte Redaktion distanziert sich davon und von seiner Person, weil er auch nicht so genau weiß, was Internet eigentlich ist.


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