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Kluschke wieder: Bahn-Polonaise zur Samson-Schule

6. November 2014 von
Bürgermeister Thomas Pink hatte die Erleuchtung: Bahnreisende könnten während des GdL-Streiks in der Samson-Schule untergebracht werden. Foto: Karl-Heinz Kluschke

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Seit dem frühen Donnerstagmorgen sitzen die Lessingstädter auf ihren gepackten Koffern im Wolfenbütteler Bahnhof. Sie sitzen nicht nur, sie sitzen sogar fest. Der GdL-Streik hat Auswirkungen auf das beschauliche Leben in unserer Stadt. Der umstrittene Gewerkschaftsführer Claus Weselsky weiß wohl gar nicht, welche Folgen der nun wohl längste Streik in der Geschichte der Deutschen Bahn hat: Marianne Effe hat zunächst mit den Damen ihrer Suppenküche die Erstversorgung der Sitzengebliebenen übernommen. Die Landrätin führte erste Gespräche mit ihrem Helmstedter Amtskollegen über eine etwaige Fusion der Bahnhöfe, was gerade in diesem vorwinterlichen Herbst zu einer enormen Heizkostenersparnis führen würde. Das Land Niedersachsen sagte bei einem Zusammengehen eine Finanzspritze zu und künftig müsse es dann auch nur noch einen Bahnvorsteher geben, was zu weiteren Kostenersparnissen führen werde. Doch das ist Zukunftsmusik – darüber muss erst der Kreistag entscheiden. Bürgermeister Thomas Pink zeigte sich in einem Brief darüber nicht erfreut und hat stattdessen ein Sofort-Hilfe-Programm vorgestellt: Die ehemalige Samson-Schule soll von der WoBau zurück gekauft und als Notunterkunft für Bahnreisende hergerichtet werden. Viola Bischoff, die ohnehin gerade eine Weihnachtsparade organisiert, soll für die geordnete Polonaise an das andere Ende der Stadt sorgen. Im benachbarten Klinikum könnten dann eventuelle Blessuren behandelt werden, so die fürsorgliche Meinung im Rathaus. Stadt-Pressesprecher Olaf Danell wollte dies nicht bestätigen.


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Dieser Satire-Beitrag stammt aus der Tastatur von Karl-Heinz Kluschke, dem Rüpel-Rentner von WolfenbüttelHeute.de. Die Redaktion distanziert sich aus gutem Grund vom Inhalt und von der Person (er riecht auch etwas nach warmen Pferd).

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