Kinokritik: Die Schöne und das Biest – Bezaubernd schön

20. März 2017
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Seit Donnerstag läuft im CineStar "Die Schöne und das Biest". Wir haben uns den Film mal angeschaut. Fotos: Anke Donner
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Wolfenbüttel. Seit der vergangenen Woche läuft im Wolfenbütteler CineStar der neue Disney-Streifen "Die Schöne und das Biest". regionalHeute.de hat sich den Klassiker angeschaut, der erstmals als Realverfilmung über die Kinoleinwände flimmert.

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Es ist so ein typischer Walt Disney-Film. Ein Film, bei dem einfach alles passt – die Musik, die Darsteller, die Effekte und die Geschichte. Zugegeben, die Geschichte ist nicht neu und doch hat sie Walt Disney zu etwas Neuem gemacht. Der Klassiker aus dem Jahr 1946 wurde mit Darstellern wie Emma Watson (Belle), Dan Stevens (Biest), Luke Evans (Gaston), Emma Thompson (Madame Pottine), Ewan McGregor (Lumière) und Ian McKellen (Von Unruh) zeitgemäß aufgelegt. Apropos zeitgemäß: Da haben es sich die Macher doch tatsächlich erlaubt, Homosexualität in den Film zu thematisieren. Regisseur Bill Condo hat Gaston-Wegbegleiter LeFou (Josh Gad) einfach mal eine feminine Seite verpasst und damit sofort Diskussionen ausgelöst. Die gehen sogar soweit, dass das Musical in einigen Ländern gar nicht oder nur zensiert gezeigt werden soll. Dabei sind die Szenen, über die man sich teilweise in der Film-Welt aufregt, mehr als harmlos. Ein Kind würde den leicht homosexuellen Touch wahrscheinlich nicht einmal bemerken oder weitaus unbekümmerter damit umgehen, als es die Erwachsenen tun. Und wenn schon – wir leben im 21.Jahrhundert. Sexuelle Orientierung sollte doch eigentlich gar kein Thema mehr sein.

Ann-Kathrin und Jacky fanden den Film einfach traumhaft und waren ganz hingerissen von der Neuverfilmung. „Irgendwie war des ja der alte Film, aber mit ganz vielen Neuheiten. Das fanden wir toll. Wir würden uns den Film auf jeden Fall noch einmal angucken“, sagen die Freundinnen.

Ein Film für die ganze Familie

Josh Gad sorgt jedenfalls in seiner Rolle als LeFou für einige Schmunzler und auch sein Herr Gaston verleitet als eingebildeter Schnösel hier und da zu einem Grinsen. Die verwunschenen Tassen, Möbel, Kerzenständer und Uhren wurden in solch einer Lebendigkeit auf die Leinwand gezaubert, dass es die reinste Freude ist. Anrührend wie schon im Original sind die zarten Liebesbande zwischen Belle und ihrem Biest. Wobei man hier ehrlich sagen muss, dass Emma Watson ihre Rolle als Belle zwar ganz entzückend spielt, die Synchronisation bei den Liedern aber sehr zu wünschen übrig lässt. Das aber sollte wirklich niemanden davon abhalten, sich den Film anzuschauen. Denn die Geschichte ist heute noch genau so schön, traumhaft und aussagekräftig wie vor 70 Jahren. Von diesem Klassiker, der von Walt Disney so wunderbar in die Moderne katapultiert wurden ist, hat wirklich die ganze Familie etwas. Und wenn man sich dann auch noch für die 3-D-Version entscheidet, steht dem Filmvergnügen mit Belle und ihrem Biest nichts mehr im Weg. 

Der Film:

Die kluge und anmutige Belle (Emma Watson) lebt mit ihrem leicht exzentrischen Vater Maurice (Kevin Kline) ein beschauliches Leben, das nur durch die Avancen des Dorfschönlings Gaston (Luke Evans) gestört wird. Doch als Maurice auf einer Reise in die Fänge eines Ungeheuers (Dan Stevens) gerät, bietet die mutige junge Frau ihre Freiheit im Austausch gegen das Leben ihres Vaters an. Trotz ihrer Furcht freundet sich Belle mit den verzauberten Bediensteten im verwunschenen Schloss des Biests an. Mit der Zeit lernt sie hinter dessen abscheuliche Fassade zu blicken und erkennt seine wahre Schönheit. 

Tickets und Trailer gibt es unter www.cineStar.de.

 

 

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