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Kinokritik: Bridget Jones' Baby

Die Besucherinnen zeigten sich nach der Vorstellung im CineStar begeistert von Bridget Jones' Baby. Foto: Nino Milizia
Die Besucherinnen zeigten sich nach der Vorstellung im CineStar begeistert von Bridget Jones' Baby. Foto: Nino Milizia | Foto: Nino Milizia

Wolfenbüttel. Am Mittwochabend feierte der dritte Teil der erfolgreichen Bridget Jones-Reihe im CineStar Wolfenbüttel im Rahmen der "CineLady" Premiere.

Wenn im Kinosaal nahezu ausschließlich weibliches Publikum am Prosecco nippt und in Begleitung der besten Freundinnen voller Vorfreude und Ungeduld noch vor dem Vorspann zur Leinwand starrt, kann es nur um den neuen Sex and the City- oder, wie in diesem Fall, um den neuen Bridget Jones-Film gehen, bei dem lange Zeit ungewiss war, ob es ihn überhaupt jemals geben würde. Ursprünglich für 2010 angekündigt, mussten die eingefleischten Fans tatsächlich weitere 6 Jahre warten, bis sich ihre tollpatschige, aber immer sympathische Heldin in ihr nächstes Abenteuer stürzen durfte. Und das Warten, so viel soll an dieser Stelle bereits jetzt verraten sein, hat sich definitiv gelohnt.

Beziehungsstatus: Mehr als kompliziert


Ausgangspunkt der Geschichte ist Bridgets 43. Geburtstag, den sie allein in ihrer Londoner Wohnung verbringt. Von ihrer Kollegin angestachelt, dem Alter die lange Nase zu zeigen, geht es bald darauf zu einem feucht-fröhlichen Festival und damit in viele chaotische Situationen. Ehe sich die Protagonistin versieht, ist sie in ein vertracktes Liebesdreieck geschlittert. Die Begegnungen mit einem unbekannten Traummann (verkörpert von Frauenschwarm Patrick Dempsey) und ihrer alten, großen Liebe Marc Darcy (wieder gespielt vom großartigen Colin Firth) sollen nämlich nicht folgenlos bleiben: Bridget ist schwanger und beide Männer könnten der Vater des Babys sein. In der Folge sind einige alberne, romantische und auch ironische Momente zu erleben. So werden gern und oft Jugendwahn und Sensationssucht der Medien auf's Korn genommen, bis es endlich zum Herz erwärmenden Finale kommt.

Nicht jeder Gag zündet und eine äußerst schlanke Renee Zellweger torpediert ein wenig die Authentizität des geliebten Moppelchens, auch wirkt der Plot an manchen Stellen arg konstruiert. Doch bietet der Film insgesamt genau das, was die Fans an Bridget Jones lieben: Genug Futter für die Lachmuskeln, Romantik als Balsam für die Seele und gut aufgelegte, charismatische Darsteller, die klasse zusammen funktionieren.

Filmkritik der CineLadies fällt positiv aus


Die Besucherinnen in Wolfenbüttel zeigten sich durchweg begeistert vor unserem Mikrofon und hatten einen gelungenen Kinoabend im CineStar Wolfenbüttel.

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