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Kampf um IGS: Standort Sickte deutlich teurer als Schöppenstedt

11. Januar 2016 von
Der Kreisausschuss für Schule und Sport hat sich in seiner jüngsten Sitzung für eine Elternbefragung für eine IGS in Schöppenstedt ausgesprochen. Foto: Jan Borner

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Wolfenbüttel. Sowohl in Elm-Asse, als auch in Sickte kämpfen Eltern-Initiativen zurzeit für die Einrichtung einer IGS in ihrer Samtgemeinde. Wie die Kreisverwaltung nun mitteilte, wäre die Errichtung einer IGS in Sickte mit Kosten in Höhe von rund 9,9 Millionen Euro allerdings deutlich teurer als die Errichtung einer Integrierten Gesamtschule in Schöppenstedt.


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Die Elterninitiativen zeigen: Das Konzept der Integrierten Gesamtschule ist bei vielen Eltern zurzeit stark gefragt. Verbunden mit dem Wunsch nach einer IGS ist dabei nicht nur der Glaube an das pädagogische Konzept der Gesamtschule, sondern auch die Hoffnung, die jeweiligen Schulstandorte mit der gefragten Schulform dauerhaft zu stärken. Die Kreisverwaltung ist allerdings überzeugt, dass der Landkreis Wolfenbüttel neben den beiden Gesamtschulen im Stadtgebiet höchstens eine weitere IGS vertrage. Bei einer vierten IGS gäbe es an den Gesamtschulen im Landkreis nämlich sonst voraussichtlich zu wenig Schüler, um Oberstufen einrichten zu können. Der Kreisausschuss für Schule und Sport hat sich in seiner jüngsten Sitzung nun für eine Elternbefragung für eine IGS in Schöppenstedt ausgesprochen, was den Grundstein für die Einrichtung der neuen Schulform in Elm-Asse legen könnte. Ein Mitglied der IGS-Initiative Sickte/Cremlingen fragte zuvor die Kreisverwaltung, ob es denn auch eine Kostenfrage sei, an welchem Standort eine dritte IGS im Landkreis entstehen könnte.

Rund 9,9 Millionen Euro für IGS in Sickte

Die Kreisverwaltung erklärte, dass sowohl für den Standort Sickte, als auch für den Standort Schöppenstedt ein Raumkonzept entworfen wurde. Demnach seien für die Errichtung einer IGS in Sickte samt Oberstufe Investitionen in Höhe von rund 9,9 Millionen Euro nötig. Die Einrichtung einer IGS in Schöppenstedt würde hingegen lediglich rund 1,675 Millionen Euro kosten, so Gudrun Wollschläger von der Kreisverwaltung. Wie Landrätin Christiana Steinbrügge erklärte, würden natürlich auch die Kosten eine Rolle spielen, wenn es darum geht zu entscheiden, an welchem Standort eine IGS entstehen soll.

Der Kreistag soll am heutigen Montag nun endgültig über die Durchführung einer Elternbefragung für eine IGS in Schöppenstedt entscheiden. Sollte sich bei dieser Befragung ein Bedarf einer IGS in Schöppenstedt ergeben, dann hat der Kreistag zu entscheiden, ob diese tatsächlich dort eingerichtet werden soll.

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