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In(n) safe hands: THG feierte vieldimensionalen Gottesdienst

21. Dezember 2017
Pfarrer Eggers sprach zu den Jugendlichen über die Kraft, die von Weihnachten ausgeht. Fotos: THG
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Wolfenbüttel. Am letzten Schultag des Jahres, dem 21. Dezember, wurde es für die Schüler des Theodor-Heuss-Gymnasiums nochmal richtig vielseitig, ehe es in die Ferien ging: In der Petruskirche wurde der alljährlich stattfindende Weihnachtsschulgottesdienst gefeiert.

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„Auf diese Weise können wir den Übergang von der Schulzeit in die Ferien kulturell-religiös gestalten und gleichzeitig eine besinnliche Einstimmung auf Weihnachten ermöglichen“, so Religionslehrerin Rikwa Stübig. 
Die Schülerinnen und Schüler hatten unter Anleitung ihrer Lehrkräfte der Fachbereiche Religion und Musik einen Gottesdienst auf die Beine gestellt, der sich sehen lassen konnte: Unter dem Titel „In(n) Safe Hands“ wurde mittels Liedern, Interviews und Anspielen die menschliche Existenz in der menschlichen Gemeinschaft sowie in der Geborgenheit Gottes durchdacht und gefeiert.

Ideengeber für Titel und Inhalt dieses Gottesdienstes war das neue Sozialprojekt des Gymnasiums: Es geht um die Unterstützung des Waisenhauses „Inn Safe Hands“ in Port Elisabeth / Südafrika, wobei „Inn“ hier neben der Bedeutung „in“ als zweites die Bedeutung „Gasthaus/Waisenhaus“ hat, daher das Doppel-n. Das THG hat nämlich seit zwei Jahren einen Schüleraustausch mit der ebenfalls in Port Elisabeth ansässigen Victoria Park High School.

Das Projekt „Inn Safe Hands“ in Südafrika wird als neues Sozialprojekt vorgestellt.

Beim ersten Austauschdurchgang im April 2016 war man auf dieses Waisenhaus aufmerksam geworden, und schon bald war die Entscheidung gefallen, dass hier die Hilfe des THGs gebraucht wird. „So können also auch unsere Hände die „safe hands“ Gottes und die der Waisenhausmitarbeiter tatkräftig unterstützen“, klärten Johanna, Joleen, Nelly, Amelie und Marvin die Schulgemeinde über die Verwendung der Kollekte auf.

Kinder der 5b trugen die Fürbitten vor.

In der Predigt sprach Pfarrer Matthias Eggers von einer eigenartigen Spannung, in der sich menschliches Leben abspielt: Gewiss sehnten sich alle nach Sicherheit und Geborgenheit, und stellenweise könne man sie erleben; doch die Realität sei häufig gekennzeichnet von traurigen und bitteren Vorkommnissen. Die Kraft, die von Weihnachten ausginge, sei keine Sicherheit im umgangssprachlichen Sinn, das heißt keine Sicherheit der Rahmenbedingungen; sondern sie sei eine Sicherheit des Inneren, des Herzens. Ähnlich wie Jesus der Ungewissheit und schließlich dem Leiden ausgesetzt war, ginge es auch uns im Leben. Doch die Kraft Gottes, die unserem Herzen Halt gebe, helfe uns nicht nur, unser eigenes Leben gelingen zu lassen, sondern sogar der Forderung Jesu nachzukommen, uns für Geborgenheit unter den Menschen einzusetzen.

Die Bläserklasse 5b trug weihnachtliche Lieder vor.

Zum Schluss des Gottesdienstes gab es kräftigen Applaus der Schulgemeinde für alle, die diese Stunde in der Petruskirche mit viel Nachdenklichem und Informativem lebendig gestaltet hatten. So hatten neben einigen Religionsgruppen auch musikalische Ensembles der Schule den Gottesdienst festlich ausgestaltet.

„Was gibt mir Sicherheit im Leben?“ Dieser Frage spürte eine Religionsgruppe nach.

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