Infos über gefährliche Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse

12. Oktober 2017 von
Dr. Kinan Rifai (li.) und Dr. Mark Jäger klären über Risiken aber auch die Chancen der Heilung von Bauchspeicheldrüsen-Erkrankungen auf. Foto: Alexander Dontscheff
Wolfenbüttel. Bauchspeicheldrüsenkrebs gehört zu den gefährlichsten Krebsformen. Das liegt auch daran, dass es keine wirklich verlässliche Früherkennung gibt. Doch dass sich in diesem Bereich etwas getan hat, über die Behandlungsmöglichkeiten sowie über andere Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse informiert das Klinikum in einem bürgernahen Vortrag.

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„Die Bauchspeicheldrüse – geheimnisvoll und gefährlich“ – unter diesem Titel informieren Professor Dr. Kinan Rifai, Chefarzt Gastroenterologie und Dr. Mark Jäger, Chefarzt Viszeralchirurgie am 18. Oktober um 18 Uhr im Konferenzzentrum des Städtischen Klinikums, Neuer Weg 51a, über dieses wichtige Organ, das für die Steuerung von Verdauung und Stoffwechsel mitverantwortlich ist.

In den letzten fünf Jahren wurden im Klinikum 472 Patienten mit einer akuten Entzündung, 104 mit einer chronischen Entzündung, 30 mit einem gutartigen Tumor und 183 Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs behandelt. Das Tückische ist, dass akute und chronische Entzündungen den Krebs nicht nur auslösen können, sondern es in der Diagnose auch leicht zu Verwechslungen kommen kann. Im Ergebnis sieht das so aus, dass nur in 27 Prozent der Fälle von diagnostiziertem Bauchspeicheldrüsenkrebs noch eine Operation möglich ist. Damit liegt man zwar in Wolfenbüttel besser als der bundesweite Durchschnitt (20 Prozent), zufriedengeben könne man sich damit aber nicht, so Dr. Mark Jäger.

Ständig wachsam bleiben!

Trotz allem habe man in den letzten Jahren Fortschritte gemacht, sowohl in der Diagnostik, als auch in den Behandlungsoptionen, betont Jäger. Vor allem am Klinikum Wolfenbüttel sei man in diesem Bereich sehr gut aufgestellt. „Wir haben einen Standard in Diagnostik und Therapie, der dem einer Uniklinik gleichkommt“, betont Dr. Kinan Rifai. Diese Möglichkeiten wolle man unter anderem im Rahmen der Veranstaltung der Öffentlichkeit nahe bringen. Da es keine funktionierende Früherkennung gebe, komme es auf ein funktionierendes Netzwerk an, auf Expertenwissen und eine ständige Wachsamkeit, wenn Auffälligkeiten oder mögliche Vorboten auftreten, so Rifai.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Um Anmeldung unter 05331 9343301 wird gebeten.

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