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Ratsmitglied der Grünen sprach sich gegen Parken auf dem Stadtmarkt aus

21. Dezember 2015 von
Statt temporäres Parken halte Jürgen Selke-Witzel eine attraktive Umgestaltung des Stadtmarktes für sinnvoll. Symbol Foto: Archiv

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Wolfenbüttel. Beim jüngsten Bauausschuss wurde sich mehrheitlich dafür ausgesprochen, ab Januar ein temporäres Parken am Stadtmarkt mit Parkscheibenregelung bis zur Fertigstellung der Bauarbeiten am Kornmarkt und in der Reichsstraße einzuführen (regionalWolfenbüttel.de berichtete). Jürgen Selke-Witzel, Ratsmitglied von der Fraktion Bündnis90/DIE GRÜNEN, stimmte allerdings gegen diese Maßnahme. Die Kosten, um das Parken dort zu ermöglichen, stünden in keinem Verhältnis zum Nutzen, erklärt der stimmberechtigte Vertreter der Grünen, Jürgen Selke-Witzel.


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„Das Parken von Autos auf dem Stadtmarkt ist völlig unnötig!“, betont Jürgen Selke-Witzel. Dies bestätige auch die von der Verwaltung vorgelegte Evaluation, erklärte er weiter. Nach einem ohnehin schleppendem Beginn der im Mai 2015 von der CDU-Fraktion beantragten Maßnahme, so Jürgen Selke-Witzel, sei eine Auslastung zu Zweidritteln nur an einigen Tagen im Oktober und dann nur an Tagen, an denen standesamtliche Trauungen stattgefunden hätten, belegt worden. „Mir ist nicht bekannt, dass der Wegfall dieser Parkplätze durch den Weihnachtsmarkt jemanden gestört hätte bzw. dies negativ bemerkt worden wäre.“, sagte der Grünen-Vertreter. Die Kosten dieser Maßnahme, um das Parken überhaupt zu ermöglichen, wie beispielsweise das Errichten von Schildern und Pollern oder anfallende Personalkosten in Erstellung und Kontrolle, stünden, laut Jürgen Selke-Witzel, in keinem Verhältnis zum Nutzen. Auch bei der Wiederaufnahme des Parkens würden weitere Kosten durch die Verwaltung angekündigt, ohne dass erstere und die nun notwenigen öffentlich beziffert worden wären. Statt der Errichtung von temporären Parkplätzen halte er deshalb eine attraktive Umgestaltung des Stadtmarktes, wie im Innenstadtentwicklungskonzept von den Bürgerinnen und Bürgern gefordert, für sinnvoll, so Jürgen Selke-Witzel.

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