Gottesdienst zum Fukushima-Gedenken


St. Thomas-Kirche Wolfenbüttel. Foto: Heiko Kramer
St. Thomas-Kirche Wolfenbüttel. Foto: Heiko Kramer | Foto: Werner Heise

Wolfenbüttel. Wie Paul Koch, Projektreferent „Tschernobyl/Fukushima“ heue in einer Pressemitteilung bekannt gab, findet  am Sonntag, 18. März um 10 Uhr in der St. Thomas-Kirche Wolfenbüttel, Jahnstraße 1, ein Gottesdienst statt, der an die TEPCO-Katastrophe in Fukushima-Dahichi am 11. März 2011 und deren Folgen für die Menschen vor Ort  erinnern soll.


Dabei werden sowohl Erinnerungen von Menschen aus unserer Region wie auch Gedanken aus Japan zu Wort kommen. Um Elemente japanischer Kultur in den Gottesdienst zu integrieren, werden Hisae Otsuka-Stroh und Masami Tanaka, zwei japanische Musikerinnen, japanische Lieder vortragen, berichtet Koch. Eine Herausforderung stelle der für den Sonntag vorgesehene Predigttext aus dem vierten Buch Mose, Kapitel 21, dar: das wandernde Gottesvolk wird auf dem Weg durch die Wüste von Schlangenbissen geplagt – Mose richtet als Gegenmittel eine eherne Schlange auf.

Im Anschluss an den Gottesdienst wird es Gelegenheit zu Gesprächen und weiteren kulturellen Beiträgen geben. In einer Videobotschaft kommt 16 jährigen Schülerin aus Japan zu Wort, Hisae Otsuka-Stroh und Masami Tanaka werden weitere japanische Lieder singen und zu sehen sein werden eine Ausstellung zum Thema „Tschernobyl und Fukushima“ sowie Exponate des japanischen Künstlers Ken Oshidori.

Die Veranstaltung wird im Rahmen der „Europäischen Aktionswochen für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Japan der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig und Pfr. Riekeberg von der Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Thomas organisiert.


mehr News aus Wolfenbüttel


Themen zu diesem Artikel


Kirche