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Gemeinde Schladen-Werla stellt Flüchtlingssozialarbeiterin ein

2. Februar 2016 von
Marion Tsombanis soll als Flüchtlingssozialarbeiterin die Integration fördern. Foto: Max Förster

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Schladen. Die Gemeinde Schladen-Werla hat seit 1. Februar eine Flüchtlingssozialarbeiterin eingestellt. Mit ihrer dreißigjährigen Erfahrung wolle sie mit zahlreichen Aktionen und Projekten eine gelungene Integration und Koordination hinsichtlich der Flüchtlingssituation in der Gemeinde erreichen.


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90 Flüchtlinge aus zwölf verschiedenen Nationalitäten habe man im Jahre 2015 aufgenommen, 86 weitere werden bis Ende März erwartet für die 17 zusätzliche Wohnungen angemietet wurden, erklärte der Gemeindebürgermeister Andreas Memmert. „Die Dinge müssen professionell gemanaged werden“, betont er. „Es darf nicht sein, dass andere Dinge dadurch liegen bleiben.“ Deswegen habe sich Andreas Memmert dazu entschlossen, bei der Verwaltung eine zusätzliche Stelle zu beantragen. Er war überrascht, wie positiv die Verwaltung darauf reagiert habe. „Im Verwaltungsausschuss wurde diese Stelle weder diskutiert noch in Frage gestellt“, betonte er seine Freude über diesen umkomplizierten Vorgang. Mit Marion Tsombanis habe man eine Fachfrau ins Boot holen können. Die Stelle soll über den Haushalt der Gemeinde finanziert werden, erklärte Andreas Memmert.

Zur Person

Marion Tsombanis ist 55 Jahre alt und seit dreißig Jahren als Sozialarbeiterin in Berlin tätig. Ob heilpädagogische Heimerziehung oder die Betreuung von auffälligen Jungs im Gefängnis oder die Aufsicht im Betreuten Einzelwohnen: Hier habe sie über die Jahre hinweg wertvolle Erfahrungen sammeln können. Immer wieder habe es sie allerdings auf das Land gezogen, um hier Energie für den stressigen Alltag zu schöpfen. Denn gearbeitet habe sie immer zu den Abend- und Nachtzeiten von 21 bis 10 Uhr. „Nachts ist die Not in der Großstadt am Größten“, so Marion Tsombanis. Durch die Zunahme an Minderjährigen Unbegleiteten Flüchtlingen habe sie dann auch in diesem Bereich zahlreiche Erfahrungen sammeln können. Die gute Organisation der Flüchtlingssituation auf kommunaler Ebene sei es schließlich gewesen, die ihr Interesse geweckt habe. „Ich finde das ganz spannend“, so die Sozialarbeiterin.

Aktionen und Projekte

Zunächst einmal wird sie die verschiedenen Netzwerke in der Gemeinde und im Landkreis kennenlernen. Langfristige Ziele sollen vor Allem sein, die Integration zu koordinieren, den Bereich Familien mit Kindern zu optimieren, Sportprogramme zu etablieren, aber auch den Flüchtlingen die Angst vor einer möglichen Ausweisung zu nehmen, so Andreas Memmert. Bereits geplant sei beispielsweise das gemeinsame Kochen mit Flüchtlingsfrauen und weiblichen Kindern. „Liebe geht durch den Magen“, betonte Marion Tsombanis. Näheres erklärt Marion Tsombanis im nachfolgenden Video:

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