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Gedenken an Pogromnacht: „Erinnerungskultur ist wichtig“

10. November 2017
Am 9. November wurde traditionell ein Kranz zur Erinnerung an die Pogromnacht niedergelegt. Foto/Podcast: Readlein/Stadt Wolfenbüttel
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Wolfenbüttel. Am gestrigen Donnerstag fand am Gedenkstein nahe der ehemaligen Synagoge eine Gedenkstunde anlässlich des Jahrestages der Novemberpogrome statt. Die Veranstaltung, die gemeinsam durch das Bündnis gegen Rechtsextremismus und die Stadt Wolfenbüttel vorbereitet wurde, begann mit der traditionellen Kranzniederlegung.

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Bürgermeister Thomas Pink freute sich, dass sich zahlreiche Wolfenbüttelerinnen und Wolfenbütteler anlässlich des 79. Jahrestages der Novemberpogrome versammelt hatten. Auch die aktive Teilnahme durch das Jugendparlament und Schüler der Leibniz-Realschule hob er hervor.

Die Gedenkrede hielt SPD-Landtagsabgeordnete Dunja Kreiser. Die Gräueltaten der Nationalsozialisten in der Progromnacht 1938 seien eine gelenkte Aktion gegen den jüdischen Teil der Bevölkerung gewesen. Auch in Wolfenbüttel sei die Synagoge in der Lessingstraße von Nazis aus Braunschweig niedergebrannt worden. „Das Erinnern an die Pogromnacht und den ganzen Holocaust ist von zentraler Bedeutung. Diese Gedenkkultur muss in der Gesellschaft verankert sein, damit dieses Menschheitsverbrechen nie in Vergessenheit gerät und sich niemals wiederholt“, so Kreiser.

Mitglieder des Wolfenbütteler Jugendparlamentes und der Leibniz-Realschule zeigten, dass sich auch die junge Generation bewusst mit der Geschichte auseinandersetzt. Ihre Beiträge zur Gedenkveranstaltung waren eine Projektion zum Thema Frieden und in Worte gefasste Gedanken zur Deportation von jüdischen Mitbürgern.

Die Rede von Dunja Kreiser zum Nachhören: 

Foto-Galerie zur Gedenkstunde:

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