Fünf Lerntipps für Schüler – so unterstützen Sie Ihr Kind

19. April 2017
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Dem Nachlassen der Wissbegierigkeit können Eltern positiv entgegenwirken. Foto: jarmoluk - Fotolia.com
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Vor allem sehr junge Kinder sind von Natur aus wissbegierig. Leider nimmt dies nach den ersten Schuljahren häufig ab. Was kann man dagegen tun? Gerade Eltern können dem positiv entgegenwirken.

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Es scheint beinahe ein Fluch zu sein, der mit der Pubertät einhergeht. Jedoch auch schon davor scheinen Kinder die Lust am Lernen immer mehr zu verlieren und ziehen sich häufig gekonnt aus der Affäre. Bevor man daran jedoch etwas ändern kann, sollte man nach den Ursachen suchen, um gezielt dagegen vorgehen zu können.

Es ist nicht nur das Alter daran schuld

Wenn Kinder anfangen, das Lernen als unangenehme Pflicht zu sehen, der sie zu entgehen versuchen, wird das von den Eltern häufig auf die anfangende Pubertät geschoben. Selbstverständlich trägt diese Phase dazu bei, aber der Kern des Problems ist jedoch häufig schon in einem früheren Alter und in einem falschen Lernverhalten verankert. Mit der Einschulung lernen Kinder nichtmehr aus Neugier, sondern um dem Leistungsdruck der Schule gerecht zu werden. Neben dem Notendruck verstärken Eltern diese Demotivation der Kinder häufig unbewusst. Wie Eltern dem inneren Antrieb entgegenkommen und somit unterstützen können, beschreiben die Tipps in diesem Artikel.

Fünf Tipps, um ihr Kind zu unterstützen

Die richtige Planung ist elementar für ein angenehmes Lernen. Es muss früh genug begonnen werden, denn ein großer Stressfaktor ist die Angst nicht fertig zu werden. Auch genügend Pausen sind ein Muss, bevor die tägliche Aufnahmefähigkeit des Kindes überschritten ist. Es sollte genügend Zeit für Freunde und Hobbys gelassen werden, damit das Lernen nicht die überhand gewinnt. Am besten erstellen Eltern und Kind gemeinsam einen Lernplan, bei dem täglich abgehakt werden kann, wenn die Aufgabe geschafft wurde. Das motiviert das Kind zusätzlich.

Eine angenehme Atmosphäre erleichtert das Lernen ungemein. Der Schreibtisch sollte nach dem Geschmack des Kindes gestaltet werden und dennoch alles Wichtige griffbereit liegen. Wichtig ist, dass es ein ruhiger Ort ohne unnötige Ablenkung ist. Vor allem Smartphone, Tablet und Co. sollten ausgeschaltet oder am besten ganz aus dem Zimmer entfernt werden.

Auch Kinder möchten selbst Entscheidungen treffen. Eltern sollten dies beim Lernzeitpunkt unterstützen und die Stärken des Kindes loben—nicht nur die guten Noten, sondern auch das Engagement. Wenn ein Kind abends besser lernen kann, dann sollte es dies auch tun dürfen. Damit fühlt es sich selbstbestimmt und bestärkt.

Ein Kind braucht die richtigen Anreize, um motiviert lernen zu können. Vielleicht ein Urlaub, um die gelernten Vokabeln auszuprobieren. Auch kleinere Dinge können sich positiv auf die Motivation des Kindes auswirken. Das Kind kann zum Beispiel Lehrer spielen und den Eltern das gelernte erklären, als wären es seine Schüler. Eine andere Möglichkeit sind kreative Lernmethoden, um Abwechslung und Spaß mit dem Lernen zu verbinden.

Spaß und Abwechslung können einen Lernerfolg maßgeblich steigern. Anstelle immer nur vor den Büchern zu sitzen, kann das Lernen mit Hilfe von Online-Portalen wie www.gut-erklärt.de erleichtert werden. Durch Videos und die Abwechslung durch ein anderes Medium wird das Lernen nicht zum Einheitsbrei. Auch andere Dinge können den Spaß am Lernen fördern:

  • Experimentierkästen fördern das Üben im Bereich der Naturwissenschaften.
  • Diverse Lernspiele bringen Spaß und machen das Lernen zur unbewussten Nebensache. Dabei können die Spiele digital oder klassisch sein. Hauptsache ist, dass es dem Kind gefällt.
  • Bestimmte Gesellschaftsspiele wie Stadt-Land-Fluss helfen das Gelernte spielerisch zu verstehen und zu wiederholen.
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