Friedrich-Ebert-Straße: Stadt plant weitere 100 Parkplätze

6. September 2017 von
An der Friedrich-Ebert-Straße sollen rund 100 Parkplätze entstehen. Dafür muss aber ein Teil der Grünfläche weichen. Fotos: Anke Donner
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Wolfenbüttel. An der Sportanlage Meesche, die im Zuge des Sportentwicklungskonzeptes saniert werden soll, sollen nun rund 100 zusätzliche Parkplätze entstehen. So sieht es zumindest ein Entwurf der Verwaltung vor, der am Dienstag im Bauausschuss vorgestellt wurde.

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Mit der Erneuerung und dem Ausbau des Sportplatzes Meesche zum Sportpark würde künftig ein höherer Bedarf an Parkplätzen in der Nähe der Sportanlage entstehen. Rund 150 Stellplätze seien dann notwendig, teilte die Verwaltung am Dienstag mit. Diese seien jedoch nicht mehr allein auf dem derzeitigen Parkplatz Friedrich-Ludwig-Jahn-Platz mit etwa 70 Parkplätzen unterzubringen. Eine Erweiterung des Parkplatzes um 80 Stellplätze wäre an dieser Stelle jedoch nur direkt auf dem Sportgelände möglich, was aber zu Lasten der nutzbaren Sportflächen gehen würde. Auch der zusätzliche Autoverkehr, der über den Schlossplatz und das südlich angrenzende Wohngebiet zufahren würde, sei aus städtebaulicher Sicht kritisch zu sehen. Daher soll entlang der Friedrich-Ebert-Straße, auf Höhe der Einmündung Dr.-Kirchheimer Straße, in der derzeit vorhandenen Grünfläche ein ausreichend großer öffentlicher Parkplatz geschaffen werden. Hier könnten rund 100 Parkplätze entstehen. 

Eine Umnutzung der Grünfläche zum Parkplatz sei aus Sicht der Verwaltung vertretbar, da die dortige Grünfläche durch die angrenzende Straße stark beschallt sei und nur einen sehr eingeschränkten Erholungswert besitzen würde. Der stadtbildprägende Großbaumbestand, der an dieser Stelle herrscht, solle jedoch möglichst erhalten bleiben. 

Die Parkplätze an der Meesche werden nach der Sanierung knapp.

Die Verbindung zum Sportgelände würde über einen Brückenneubau im nördlichen Bereich der Parkplatzanlage erfolgen. Die bisherige Fußgängerbrücke im weiteren Okerverlauf zum ehemaligen Kassenhäuschen sei abgängig und würde durch den Neubau im Bereich der Parkplatzanlage ersetzt werden. Die neue Brücke soll dabei hochwasserfrei ausgebaut werden und im Gegensatz zum heutigen Querungsbauwerk keinen Rückstau bei Hochwasserereignissen mehr verursachen.

Ein weiterer Vorteil der neuen Parkfläche sei auch, dass über einen Weg am östlichen Ufer der Oker und die Anna-Vorwerk-Straße die Innenstadt fußläufig erreichbar wäre und das Parkraumangebot im Schlossbezirk und in der westlichen Innenstadt erweitert werden könnte. Die Gesamtkosten werden sich auf rund 1,2 Millionen Euro belaufen. 

Der Bauausschuss stimmte der Änderung des Bebauungsplans AG „Meescheknoten – Westtangente“, die für die Umsetzung des Vorhabens notwenig ist, zu. 

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