Försterling verteidigt Forderung nach Schulempfehlung

10. November 2017
„Inhalte statt Wortklauberei“, sagt Björn Försterling und verteidigt seine Forderung nach Schulempfehlung. Foto: FDP
Wolfenbüttel. „Mit Argumenten streitet es sich einfach schöner“, findet Björn Försterling. Die Replik von Diethelm Krause-Hotopp auf die Forderung Försterlings nach einer Laufbahnempfehlung nach der vierten Klasse lasse derlei allerdings vermissen.

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„Diese Position der FDP war schon im Wahlkampf deutlich und ist nicht erst auf dem Philologentag entstanden“, sagt der Bildungsexperte der FDP-Landtagsfraktion. „Statt Argumente anzubringen, warum wir damit falsch liegen, hängt sich Krause-Hotopp an einem Begriff auf und springt unnötigerweise den Grundschullehrern bei.“ Die Lehrkräfte seien an der Situation schließlich nicht Schuld, meint Försterling: „Sie können den Eltern dank der aktuellen Regelung auch nur gut zureden – und haben für ihre Plädoyers nur begrenzt viel Zeit.“

„Auch, dass wir Noten in den Klassen 3 und 4 sowie die Abschaffung des unsäglichen „Schreibens nach Gehör“ fordern, ist nichts Neues“, sagt Försterling. Die Studie, laut der jedes zweite Kind am Ende der Grundschule nicht ordentlich lesen, schreiben und rechnen kann, sei ein deutliches Zeichen, dass etwas schief laufe. Das habe aber nicht viel mit dem Willen der Lehrer vor Ort zu tun, sondern mit den Vorgaben aus der Landesregierung, die jeden Leistungsgedanken so weit wie möglich von den Kindern fernzuhalten versuche.

„Äußerungen wie die von Herrn Krause-Hotopp geben übrigens einen Einblick in die Diskussionskultur der Grünen in Niedersachsen. Wer ohne sachlichen Inhalt über Politik diskutieren möchte, ist für uns kein geeigneter Koalitionspartner“, befindet Försterling. „Wenn wir uns statt um Begrifflichkeiten um Inhalte streiten könnten, würde das vieles einfacher machen.“

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