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Flüchtlingshilfe: Mehr Gelder für Stadt und Gemeinden

15. Januar 2016 von
Ab diesem Jahr soll der Gesamtzuschuss um weitere 180.000 Euro erhöht werden. Das Bild zeigt Helfer bei der Ankunft von Flüchtlingen im Jugendgästehaus in Wolfenbüttel. Symbolfoto: Jan Borner
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Wolfenbüttel. Um vor Ort eine gelungene Koordination der Flüchtlingshilfe leisten zu können, hatte der Landkreis Wolfenbüttel im vergangenen Jahr beschlossen, der Stadt Wolfenbüttel 40.000 Euro und den Samt- und Einheitsgemeinden jeweils 20.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Ab diesem Jahr soll der Gesamtzuschuss um weitere 180.000 Euro erhöht werden. Das hat der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung eindeutig beschlossen.


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Insgesamt zahlt der Landkreis Wolfenbüttel ab diesem Jahr damit 340.000 Euro für die Organisation, Durchführung und
Koordinierung der Flüchtlingshilfe an die Stadt Wolfenbüttel und die Samt- und Einheitsgemeinden im Kreisgebiet. Die finanziellen Mittel sollen dem Verhältnis der tatsächlichen Anzahl der Flüchtlinge nach auf die einzelnen Gebietskörperschaften verteilt werden. Dieser Betrag soll dabei so aufgeteilt werden, dass die Stadt Wolfenbüttel zunächst weiterhin 40.000 Euro und die Samt- und Einheitsgemeinden 20.000 Euro bekommen. Die übrigen 180.000 sollen dann nach dem Verhältnis der Flüchtlingszahlen entsprechend auf die einzelnen Gebietskörperschaften aufgeteilt werden. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, würden dabei allerdings die Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft Okeraue und zukünftig auch des „Alten Jugendgästehauses“ nicht mit berücksichtigt, weil die Erstattung der Betreuungsleistungen in diesen Fällen über eine gesonderte vertragliche Vereinbarung geregelt sei.

Mit diesen zusätzlichen Mitteln soll auch die von der SPD-Kreistags-Fraktion beantragte Fahrtkostenerstattung für ehrenamtliche Flüchtlingshelferinnen und –helfer abgedeckt sein.


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