Anzeige

Ein Foto-Shooting für den geistig behinderten Jan Kleen

15. November 2015 von
Ein Foto-Shooting für den geistig behinderten Jan Kleen. Hier: Jan Kleen vor dem Lessingtheater. Fotos: Max Förster

Anzeige

Wolfenbüttel. Bereits zum zweiten Mal ist Jan Kleen aus Wilhelmshaven in der Lessingsstadt zu Gast. Der geistig behinderte 22-Jährige engagiert sich seit über einem Jahr für ein gewalt- und mobbingfreies Leben (regionalWolfenbüttel.de berichtete). Bastian Tiehe vom Fotoatelier Wolfenbüttel ist auf seine Aktion „Hand in Hand gegen Intoleranz und Gewalt“ aufmerksam geworden und bot Jan Kleen ein kostenloses Foto-Shooting in der Stadt Wolfenbüttel an.


Anzeige

Seit seiner Geburt sei der geistig Behinderte von Gewalt und Mobbing begleitet worden. Bei den Großeltern aufgrund seiner Behinderung verachtet und von Mitschülern getreten, geschlagen und bespuckt, zog er sich lange Zeit zurück und verlor sich in der Welt der Computerspiele, so Jan Kleen. Vor knapp eineinhalb Jahren sei es dem 22-Jährigen durch einen befreundeten Kontakt über die Spielewelt gelungen, neuen Mut zu fassen und sich der Öffentlichkeit zu stellen, erklärte er. Mit einem Youtube-Video habe er im Oktober 2014 auf seine Persönlichkeit und sein Schicksal aufmerksam gemacht und so bis heute über eine Millionen Menschen mit seiner Aktion erreicht, erklärte Jan Kleen. Seit 2014 habe er zahlreiche Unterschriften gesammelt, Treffen veranstaltet und Fußballvereine besucht, die ihn bei seiner Aktion unterstützten, auch der NDR habe bereits Anfang September über ihn berichtet.

Foto-Shooting

Jan Kleen und der Bürgermeister Thomas Pink.

Jan Kleen und der Bürgermeister Thomas Pink.

Über die Facebook-Seite des 22-Jährigen sei der Fotograf Bastian Tiehe auf ihn aufmerksam geworden. Begeistert über das Engagement des geistig Behinderten lud er ihn nach Wolfenbüttel ein und bot ihm ein kostenloses Foto-Shooting an, um seine Aktion damit zu unterstützen, erklärte der Fotograf gegenüber regionalWolfenbüttel.de. Bei dem Fototermin ging es trotz schlechten Wetters durch die Wolfenbütteler Innenstadt. Am Eingang des Lessingtheaters wartete dann der Bürgermeister Thomas Pink auf den „Shooting-Star“, dem er seine Bewunderung und seinen Respekt für das Engagement aussprach:

Am Ende setzte der Bürgermeister noch seine Unterschrift auf ein T-Shirt des Jungen, auf denen alle Unterstützer und Befürworter bereits festgehalten sind, die ihn bei der Aktion unterstützt haben. Bald sollen dann auch noch Unterschriften der Spieler des HSV (Hamburger Sportverein) folgen, bei denen er bereits zu einem Treffen eingeladen worden sei.

Anzeige
Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: wolfenbuettel@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-15
Anzeigen
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztliche Bereitschaftspraxis: 05331-8553990
DRK Kreisverband Wolfenbüttel, Servicestelle: 05331- 9750 200 DRK Kreisverband Wolfenbüttel, Servicestelle: 05331- 9750 200
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Feuerwehr-Notruf: 112
Frauenschutzhaus Wolfenbüttel: 05331-41188
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Hospizverein Wolfenbüttel: 0171/6226606
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Wolfenbüttel: 05331-9340
Landkreis Wolfenbüttel: 05331-840
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Stadt Wolfenbüttel: 05331-860
Strom-Gas-Wasser-Störungsstelle der Stadtwerke Wolfenbüttel: 05331-408111
Technisches Hilfswerk (THW) Wolfenbüttel: 05 33 1 / 96 99 40
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006