Die BGE-Geschäftsführung stellt sich vor

15. Mai 2017
Das Bundesamt für Strahlenschutz hat die Zuständigkeit für die Asse an die Bundesgesellschaft für Endlagerung übertragen. Foto: Archiv/Anke Donner
Remlingen. Die Geschäftsführung der Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) wird sich am Donnerstag, 18. Mai, um 17 Uhr bei einer öffentlichen Auftaktveranstaltung in der Info Asse, Am Walde 1 in Remlingen, vorstellen.

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Als neuer Betreiber der Schachtanlage Asse II und somit neuer Akteur in der Region möchte die BGE zum persönlichen Austausch einladen.

Die BGE ist eine bundeseigene Gesellschaft im Geschäftsbereich des Bundesumweltministeriums. Die BGE hat am 25. April 2017 die Verantwortung als Betreiber der Schachtanlage Asse II sowie der Endlager Konrad und Morsleben vom Bundesamt für Strahlenschutz übernommen. Zu den weiteren Aufgaben zählt die Suche nach einem Endlager für insbesondere Wärme entwickelnde radioaktive Abfälle. Geschäftsführer sind Ursula Heinen-Esser (Vorsitzende), Dr. Ewold Seeba (stellvertretender Vorsitzender) und Prof. Dr. Hans-Albert Lennartz (kaufmännischer Geschäftsführer).

Die Umstrukturierung im Bereich der Endlagerung stellt keine Abkehr von bisherigen Projektzielen dar. Die privatwirtschaftlich organisierte Gesellschaft des Bundes kann neue Möglichkeiten nutzen, um die Projektziele effektiver zu erreichen. In der Gesellschaft werden fachliche Expertise gebündelt und Synergien genutzt. In naher Zukunft wird die Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE) sowie die Asse- GmbH in die BGE übergehen. Damit wird sichergestellt, dass der Bereich der Endlagerung in staatliche Verantwortung übergeht. Oberste Priorität haben auch weiterhin Sicherheit und Kompetenz.

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