Der Fall „Mandy Müller“: Liegt die Leiche in Fümmelse?

12. September 2017 von
Im Interview mit regionalHeute.de gibt Axel Bergmann, Pressesprecher der Polizei Nienburg, Details zu den neuen Ermittlungen bekannt. Foto/Video/Podcast: Werner Heise/aktuell24 (BM)
Wolfenbüttel/Celle. Vor rund neun Jahren verschwand die damals 18-jährige Mandy Müller spurlos, nachdem sie bei ihrem damaligen Freund übernachtete. Bis heute bleibt der Fall ein Mysterium. Nun wurden die Ermittlungen wieder aufgenommen. Neuen Hinweise zufolge, soll Mandys Leichnam nämlich auf dem Fümmelser Friedhof liegen.

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Auch neun Jahre nach dem Verschwinden von Mandy ist nicht geklärt, was mit der damals 18-Jährigen passierte. Niemand weiß, was in der Nacht vom 13. auf den 14. September 2008 geschah. Als erste Person stand damals ihr Freund, bei dem sie die Nacht verbringen wollte, unter dringendem Tatverdacht. Doch auch nach genauer Durchsuchung seiner Wohnung, bei der sogar der Betonboden aufgebrochen wurde, habe man nichts gefunden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft habe es keine durchgreifenden Anhaltspunkte für eine konkrete Straftat gegeben. Auch durch die mediale Berichterstattung konnte man keine neuen Hinweise erhalten.

Ausgrabung auf dem Fümmelser Friedhof

Nun, nach fast genau neun Jahren, wurden die Ermittlungen im Fall „Mandy Müller“ wieder aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft in Celle habe demnach Hinweise erhalten, dass sich Mandys Leiche auf dem Friedhof in Fümmelse befinden könnte. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat das Amtsgericht Celle die Ausgrabung der entsprechenden Grabstelle angeordnet. Die Strafverfolger erhoffen sich hierdurch, neue Spuren zur Aufklärung des Sachverhalts, möglicherweise sogar den Leichnam von Mandy Müller zu finden.

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