Defibrillatoren: Stadt investiert in mobile Lebensretter

7. September 2017 von
Die Stadt Wolfenbüttel will auch im kommenden Jahr weitere externe Defibrillatoren anschaffen. Foto: Anke Donner
Wolfenbüttel. Auch im kommenden Jahr will die Stadt weitere öffentliche Gebäude mit automatisierten externen Defibrillatoren (AED) ausstatten. Wie viele Geräte angeschafft werden soll, entscheiden die politischen Gremien. Die Verwaltung hat zwei Optionen vorgeschlagen.

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In den überwiegenden Fällen aller plötzlichen Herztode liegt zu Beginn ein sogenanntes Kammerflimmern vor. Mit jeder Minute, die ohne Frühdefibrillation verstreicht, sinkt die Überlebenschance der Betroffenen. Um die Dauer bis zur fachmännischen Versorgung des Herzpatienten durch die Rettungsdienste möglichst kurz zu halten, werden in öffentlichen Gebäuden vermehrt AEDs (automatisierte externe Defibrillatoren) bereitgestellt. Auch die Stadt Wolfenbüttel hat in den Jahren 2013 und 2014 einzelne Gebäude mit AEDs ausgestattet, die sich durch einen hohen, öffentlichen Publikumsverkehr auszeichnen. So wurden für das Lessingtheater, die Lindenhalle, die Veranstaltungsräume im Schloss, die Kommisse, die Bücherei, die Doppelturnhalle am Landeshuter Platz sowie das Jugendgästehaus jeweils ein Gerät angeschafft. Im Rathaus wurden zwei Geräte angebracht. 

Weitere Geräte sollen folgen

Nun sollen im kommenden Jahr weitere Geräte installiert werden. Die Verwaltung hat hierfür zwei Optionen vorgeschlagen. Option ein beinhaltet die Anbringung von fünf Geräten im Seniorenservicebüro, im Bürgermuseum, in der Dreifeld-Turnhalle in der Ravensberger Straße, an der Sportanlage BV Germania an der Schweigerstraße und an der Sportanlage MTV Wolfenbüttel.  Für die Ausstattung würden einmalige Kosten in Höhe von 8.500 Euro und jährliche Folgekosten von rund 1.500 Euro anfallen. 

Variante zwei sieht vor, 14 Gebäude auszustatten. hier sollen das Seniorenservicebüro, Bürgermuseum, die Dreifeld-Turnhalle in der Ravensberger Straße, die Sportanlage MTV Wolfenbüttel, die Dorfgemeinschaftshäuser in Adersheim, Ahlum,  Atzum, Fümmelse und Wendessen, sowie die Sporthalle Leinde und die Sportanlagen Wendessen,  Okerstadion und Halchter ausgerüstet werden. Sollten an den 14 Standorten die AED angebracht werden, würden einmalige Kosten in Höhe von 28.ooo Euro und jährliche Kosten von 4.200 Euro anfallen. 

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