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C&S Group baut neue Firmenzentrale in Wolfenbüttel

25. Dezember 2017 von
Die neue Firmenzentrale soll im Gewerbegebiet der Schweigerstraße zwischen Hellweg und dem MKN-Sport-Park entstehen. Foto: Marian Hackert
Wolfenbüttel. Die C&S Group hat sich in den vergangenen zehn Jahren zum Global Player entwickelt. Kürzlich wurde der Neubau der Firmenzentrale in der Schweigerstraße beschlossen. Zwei Millionen Euro werden dafür investiert. Wie das Wolfenbütteler Unternehmen mitteilte, sollen 15 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen.

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Die C&S Group hat sich auf die Entwicklung und Kontrolle von Protokollen spezialisiert. Ihre Ingenieure entwickeln und prüfen Protokolle, mit denen die elektronischen Komponenten unterschiedlicher Hersteller miteinander kommunizieren können.

Die neue Firmenzentrale wird an der Schweigerstraße gebaut, es steht also ein Umzug von gerade mal drei Kilometern bevor. Damit werde die enge Verbindung zur Ostfalia gehalten, auch wenn die räumliche Nähe etwas verloren gehe, erzählen die beiden Geschäftsführer Frank Fischer und David Bollati. „Unsere persönlichen Kontakte und die unserer Mitarbeiter in die Hochschule sorgen für eine enge Verzahnung.“

Mitarbeiter in Planungen eigebunden

C&S-Geschäftsführer Frank Fischer. Foto: C&S Group

Das Miteinander der Angestellten stand auch bei der Planung des neuen Gebäudes klar im Vordergrund, betonen die Chefs. „Die gute Kommunikation der Mitarbeiter ist uns ganz wichtig.“ Entsprechend eng war die Belegschaft in die Gestaltung des Neubaus eingebunden, viele Impulse flossen in die Planung ein. Die C&S Group beschäftigt mittlerweile 33 Menschen, das neue Haus lässt eine Expansion auf 48 Arbeitsplätze zu. „Wir wachsen pro Jahr um zwei bis drei Leute“, sagt David Bollati. Dabei bewege sich der Wettbewerb um gute Leute auf hohem Niveau. „Wir konkurrieren mit Volkswagen und seinen Lieferanten – das macht es nicht ganz einfach.“

Dieser Herausforderung begegnet die Firma durch ihre enge Kooperation mit der Ostfalia. „Derzeit befinden wir uns gemeinsam in der Planung eines Dualen Studiengangs.“ Auch der Wohlfühlfaktor spiele für die Mitarbeiter eine große Rolle. Und so sieht der Neubau nicht nur Büros und eine fast verdoppelte Laborfläche vor, sondern auch viele offene Bereiche. „Im Gegensatz zu unserer Mietimmobilie am Exer sind wir künftig nicht mehr so getrennt.“ Ein Relaxbereich, Sofa und Kickertisch bis hin zu Obstschalen – all das macht ein zeitgemäßes Arbeitsumfeld aus. Die Außenterrasse fürs Frühstück in der Morgensonne ist ein besonderes Schmankerl.

Die 3D-Ansicht zeigt das neue Gebäude von Westen aus. Im Außenbereich sind 28 Parkplätze geplant sowie ein Bikeport für etwa 20 Fahrräder. Zeichnung: Grote Bau

Engmaschiges Sicherheitskonzept

C&S-Geschäftsführer David Bollati. Foto: C&S Group

Auf einem anderen Gebiet ist die Trennung hingegen sehr gewünscht: in puncto Sicherheit. „Da wir mit vertraulichen Kundendaten arbeiten, darf nicht jeder zu jedem Gebäudebereich Zugang bekommen“, erläutert Frank Fischer. Es werde eine Zugangskontrolle mit verschiedenen Sicherheitsstufen geben. Eine Alarmanlage ist ebenso vorgesehen wie die Sichtschutzfolie auf jenen Fenstern im Erdgeschoss, die zum Labor gehören. „Gerade unseren Serverraum haben wir besonders abgesichert.“

Insgesamt hat das Grundstück an der Schweigerstraße 13a rund 4.100 Quadratmeter, die Hälfte wird nun bebaut. „Wir haben also noch Expansionsfläche“, betont David Bollati. Es wird 28 Parkplätze geben, einen Bike-Port für 20 Fahrräder und Stromanschlüsse für E-Bikes. Baubeginn soll im Januar sein, die Fertigstellung kündigt Andreas Grote von der Grote GmbH in Braunschweig für Ende August an.

Als Ostfalia-Ausgründung gestartet

Die C&S Group GmbH wurde im November 2008 als Ostfalia-Ausgründung ins Leben gerufen. Frank Fischer (45) und David Bollati (41) sind Geschäftsführer, gleichzeitig haben sie die Mehrheit der Stimmanteile der Gesellschaft. Mitgesellschafter ist eine Toyota-Tochter. Neben der Firmenzentrale in Wolfenbüttel gibt es ein Entwicklungsbüro in Ingolstadt. „Wir verstehen uns nicht als verlängerte Werkbank von Volkswagen oder Toyota“, betonen die Geschäftsführer. Vielmehr sind sie als Dienstleister für alle Autobauer und die Halbleiterhersteller tätig. „Unsere Kunden wissen das zu schätzen.“

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