Bundestagswahl – So lief es 2013

3. September 2017 von
Bei der Wahlparty der CDU Wolfenbüttel konnte man sich vor vier Jahren über den Sieg von Angela Merkel freuen. Dass es für den eigenen Kandidaten Uwe Lagosky auch gereicht hat, stand erst spät fest. Foto: Archiv
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Wolfenbüttel/Salzgitter. Noch drei Wochen bis zur Bundestagswahl. Während alle dem 24. September entgegen fiebern, wagt regionalHeute.de einen kleinen Blick zurück. Wie lief die Wahl vor vier Jahren ab? Schon damals hieß das Duell im Wahlkreis 49 Gabriel contra Lagosky. Am Ende mit einem Happy End für beide.

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Während SPD-Kandidat Sigmar Gabriel schon am Wahlabend aufatmen konnte, da er den Wahlkreis Wolfenbüttel/Salzgitter mit 46,6 Prozent (70.077 Stimmen) für sich entschieden hatte, hieß es für CDU-Mann Uwe Lagosky lange zittern. Mit 37 Prozent und 55.714 Stimmen nur auf Platz 2 bei den Erststimmen gelandet, erfuhr er erst am folgenden Tag, dass es für ihn doch noch gereicht hatte und er über die Landesliste in den Bundestag eingezogen ist (regionalHeute.de berichtete).

Die Direktkandidaten der anderen Parteien hatten weniger Glück. Für sie blieb der Traum vom Bundestagsmandat nur ein Traum. Angetreten waren:

  • Dirk Michaelis (FDP): 1,1 Prozent (1.582 Stimmen)
  • Sascha Pitkamin (Grüne) 4,4 Prozent (6.628 Stimmen)
  • Dorothée Menzner (Die Linke) 4,3 Prozent (6.523 Stimmen)
  • Arne Hattendorf (Piraten) 1,4 Prozent (2.119 Stimmen)
  • Adolf Preuß (NPD) 1,3 Prozent (1.940 Stimmen)
  • Axel Steinkampf-Sommer (AFD) 3,0 Prozent (4.548 Stimmen)
  • Anke Bastian (Freie Wähler) 0,8 Prozent (1.245 Stimmen).

Anhand der Ergebnisse der Zweitstimmen sieht man, dass im Wahlkreis die SPD zwar vor der CDU lag, von Sigmar Gabriels persönlichen Werten aber weit entfernt war. Die Wahlbeteiligung lag bei starken 73,1 Prozent.: 

  • CDU 35,8 Prozent (53.649 Stimmen)
  • SPD 39,2 (58.816)
  • FDP 3,4 (5.143)
  • Grüne 7,3 (11.010 )
  • Die Linke 5,6 (8.460)
  • Piraten 1,5 (2.228)
  • NPD 1,2 (1.796)
  • AFD 4,0 (5.937)
  • Freie Wähler 0,7 (1.043) 

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