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Handwerkskammer: Projekt zum Erhalt der Handwerksbetriebe in der Region

17. Juli 2012 von
Friederike Mertens (Nachfolgemoderatorin Handwerkskammer Braunschweig), Horst Schade (Fize-Präsident Steuerberaterkammer), Hans-Georg Sander (Präsident Handwerkskammer Braunschweig) und Eckhard Sudmeyer (stellvertretender Geschäftsführer Handwerkskammer). Foto: Anke Donner

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Vor zehn Jahren sind noch etwa zehn Prozent der Handwerksbetriebe innerhalb der Familie weitergegeben worden. In den nächsten Jahren werden sie Zahlen auf etwa die Hälfte sinken. Gemeinsam mit der  Steuerberaterkammer Braunschweig läuft seit Ende des letzten Jahres ein Projekt zur Nachfolgesicherung.


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Dabei gilt es Betriebe ohne Nachfolgeregelung  zu beraten und zu begleiten. Nachfolgemoderatorin Friederike Mertens ist für den Bereich Braunschweig zuständig und steht als kompetente Partnerin zur Verfügung. In der ersten Zeit ihrer Tätigkeit stand für Friederike Mertens die Sensibilisierung im Vordergrund. „Die Aufklärung zum Thema Übergabe und Übernahme ist sehr wichtig und der erste Schritt zum Erfolg“, so die Nachfolgemoderatorin. „Besonders an Hochschulen, bei Frauen und Migranten wollen wir mehr aufklären“, führt sie weiter aus.

Aus diesem Grund wird das Projekt, das Teil der Initiative „Niedersachsen gründet“ ist, von der Ostfalia Hochschule Braunschweig-Wolfenbüttel begleitet.

Präsident der Handwerkskammer Braunschweig, Hans-Georg Sander erklärt weiter, dass trotz der guten Resonanz weiterhin auf das Projekt aufmerksam gemacht werden muss.

„Besonders die steuerliche Beratung bei einer Betriebsübernahme ist sehr wichtig“, fügt Horst Schade, Vizepräsident der Steuerkammer Braunschweig hinzu. „Gerade in den ländlichen Gebieten muss die Versorgung der Bevölkerung gesichert werden, denn der demographische Wandel macht auch hiervor nicht halt“, erklärt Sander.

Das Projekt wird sich hauptsächlich auf die Gewinnung von Interessenten konzentrieren. Die Mitarbeiter gehen auf potentielle Nachfolger zu, klären sie auf, beraten und schaffen Mut für den Schritt in die Selbständigkeit.

„Die Menschen sollen wissen, dass es uns und dieses Projekt gibt und dass wir immer beratend zur Seite stehen“, sagt Hans-Georg Sander abschliessend. „Wir wollen Vermittler zwischen Übernahmeinteressierten und den Unternehmen sein, die eine Nachfolge suchen“.


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