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11. Januar 2016
BlickWechsel: „Verheißung oder Erfüllung?“

Symbolfoto: Archiv
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Wolfenbüttel. „Verheißung oder Erfüllung?“ – unter dieser Überschrift wird Klaus Wengst einen anderen Zugang zum Verhältnis zwischen Altem und Neuem Testament unternehmen, der sich Lernerfahrungen aus dem jüdisch-christlichen Gespräch verdankt und die jüdische Lesart verdeutlicht. Am Montag, 18. Januar 2016, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus St. Trinitatis, Alter Weg 4, findet der dritte Vortrag im Rahmen der BlickWechsel-Reihe zum Verhältnis von Kirche und Altem Testament statt.


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Traditionell hat im Christentum das Neue Testament viel mehr Gewicht als das Alte. Es wird als Erfüllung und Überbietung des Alten gelesen, das damit zum bloßen Vorläufer wird. Gilt in ihm nur das, „was Christum treibet“? Oder hat es einen Eigenwert auch ohne den Bezug auf Jesus? Was besagt es, dass die neutestamentlichen Verfasser als Grundlage ihres Schreibens „die Schrift“ hatten, dass sie „heilige Schriften“ kannten, die sie nicht als „Altes Testament“ bezeichneten? Die Verhältnisbestimmung von Altem und Neuem Testament ist keine nebensächliche Thematik. Es geht vielmehr um die zentrale theologische Frage, wer Gott ist.
Mit Prof. Dr. Klaus Wengst haben die Veranstalter, die Gesellschaft für Christliche Jüdische Zusammenarbeit und die Evangelische Erwachsenenbildung, erneut einen renommierten Theologen gewonnen. Klaus Wengst war bis zu seiner Emeritierung Profressor an der Ruhr-Universität Bochum, er war unter anderem Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Juden und Christen beim Deutschen Evangelischen Kirchentag und zwischen 1992 und 2006 deren Vorsitzender. Von 1993 bis 2003 war er Vorsitzender des Evangelischen Studienkreises Kirche und Israel in Rheinland und Westfalen

Nähere Informationen bekommen Interessierte bei der Evangelischen Erwachsenenbildung unter der Telefonnummer 05331 – 802 543 und bei der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit unter der Nummer 0531 – 322264


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