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BIBS fordert: Abrissarbeiten im „Holzmoor“ stoppen!

27. November 2017
Die BIBS fordert den sofortigen Stopp von Baumaßnahmen im Holzmoor. Foto: BIBS/Archiv
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Braunschweig. Laut Pressemitteilung der BIBS sei offenbar geplant, trotz des Fundes streng geschützter Tierarten im „Holzmoor“ mit Bauarbeiten zu beginnen. Die BIBS bezieht sich dabei auf eine Mitteilung der Stadt Braunschweig, nachdem mit Abrissarbeiten begonnen werde dürfe. Laut Meinung der BIBS müssen die vorbereiteten Maßnahmen sofort untersagt werden.

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Laut Mitteilung der BIBS erteilte die Verwaltung jüngst die Erlaubnis, dass bereits jetzt Gehölze bis zu einem Durchmesser von 15 Zentimetern entfernt werden dürfen und auch der Gebäudeabriss möglich sei. Außerdem habe die Untere Naturschutzbehörde nun mitgeteilt, dass unter ihrer Begleitung bereits im Dezember der Schrebergarten, auf dem die schützenswerten Tiere gefunden wurden, eingeebnet werde.

„Bei einer solchen Vorgehensweise braucht man sich im Frühjahr nicht zu wundern, wenn man bei den Kartierungen keine geschützten Tiere mehr findet“, erklärt BIBS-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Büchs. „Von Rücksichtnahme auf naturschutzrechtliche Bestimmungen kann hier keine Rede sein. Mit Baggern wird kreuz und quer auf dem Gelände herumgefahren, um die Gartenlauben dem Erdboden gleich zu machen. Die Winterruhe der Tiere wird dadurch massiv gestört, wenn sie diese Maßnahmen überhaupt überleben.“

„Maßnahmen sind sofort zu untersagen“

„Welches überwiegende öffentliche Interesse wird angeführt, dass Arbeiten in dem betroffenen Gebiet schon zugelassen werden sollen, obwohl die Populationen streng geschützter Arten wie zum Beispiel Knoblauchkröte und Kammmolch noch gar nicht mit geeigneten Methoden erfasst beziehungsweise mit der Kartierung überhaupt noch nicht begonnen wurde? Die vorbereitenden Maßnahmen sind sofort zu untersagen“, fordert Wolfgang Büchs abschließend.

Die BIBS-Fraktion wird nach eigener Aussage das Thema im Planungs- und Umweltausschuss am 6. Dezember thematisieren.

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