Begrenzung der Shopping-Sonntage – Das sagen die Politiker

3. Dezember 2017 von
Das sagen die Landtagsabgeordneten aus der Region. Symbolfoto: Archiv
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Wolfenbüttel. Die Niedersächsische Landesregierung spielt mit dem Gedanken, eine Regelung zu treffen, die verkaufsoffene Sonntage im Jahr weiter begrenzen soll. Demnach sollen die Läden maximal vier Mal im Jahr sonntags öffnen dürfen. regionalHeute.de fragte die Landtagsabgeordneten aus Wolfenbüttel, was sie von einer solchen Regelung halten.

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Dunja Kreiser (SPD)

Dunja Kreiser. Foto: Henning Scheffen

„Den Vorstoß, die Zahl der verkaufsoffenen Sonntage weiter zu begrenzen, halte ich für sinnvoll. Besonders im Einzelhandel ist es für die Beschäftigten oft schwer, Beruf und Familie zu vereinbaren. Arbeiten am Wochenende bedeutet oft einen freien Tag unter der Woche – an dem aber meistens die Familie nicht da ist. Ich halte daher den Sonntag für die Beschäftigten für besonders schützenswert. Die oft formulierte Hoffnung, mit verkaufsoffenen Sonntagen dem Online-Handel besser entgegentreten zu können, halte ich für unbegründet. Verkaufsoffene Sonntage werden das Kaufverhalten nicht beeinflussen, die Leute werden auch weiterhin stärker online einkaufen.“

Marcus Bosse (SPD)

Foto: Henning Scheffen

„Ich halte eine Regelung, die die Anzahl der verkaufsoffenen Sonntage im Jahr begrenzt, für äußerst sinnvoll. Den Sonntag schrittweise in einen regulären Werktag zu verwandeln, erachte ich mit Blick auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Handel als den falschen Weg. Insbesondere kleinere Geschäfte würden ohnehin nur wenig von zusätzlichen verkaufsoffenen Sonntagen profitieren. Hier gilt es, ein ausgewogenes Verhältnis zu schaffen.“

Die restlichen Landtagsabgeordneten haben sich bislang nicht gegenüber regionalHeute.de geäußert. Ihre Stellungnahmen werden gegebenenfalls nachträglich hinzugefügt.

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