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Begegnungstreff „Salawo“ feiert seine Eröffnung

5. Februar 2016 von
Von links: Bruno Polzin (stellvertretender Landrat), Nathalie Weidner (Koordinatorin), Ulrich Hagedorn (Geschäftsführer AWO Wolfenbüttel/Salzgitter), Gabriele Siebert-Paul (Kreisvorsitzende der AWO), Thomas Pink (Bürgermeister) und Wilhelm Schmidt (Präsident der AWO) bei der Eröffnung des "Salawo". Foto: Max Förster

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Wolfenbüttel. Zahlreiche Vertreter der Politik, Verwaltung und von den Wohlfahrtsverbänden kamen am heutigen Freitagvormittag zusammen, um die Eröffnung des Begegnungstreffs der Arbeiterwohlfahrt (AWO) „Salawo“ zu begleiten. Die ehemaligen Räume der Firma Schulpius in der Dr.-Heinrich-Jasper-Straße 51 verwandelten sich in einen Ort der Begegnung, an denen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund einander begegnen und kennenlernen können.


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„Das ‚Salawo‘ ist nicht nur eine Einrichtung für Flüchtlinge, sondern ein Ort, an dem sich alle Menschen, egal ob Mann, Frau, mit oder ohne Migrationshintergrund, treffen können“, erklärte die Kreisvorsitzende der AWO Gabriele Siebert-Paul. Man unterscheide auch nicht nach Kriegsflüchtlingen oder Menschen, die aus Armut ihr Land verlassen mussten, „es geht hier zunächst einmal um Menschen“, betonte sie. Eine gelebte Willkommenskultur der AWO stecke auch bereits im Namen der Begegnungsstätte. Hier steht das „Sal“ für das Wort „Hallo“ in der Sprache Esperanto und das „awo“ für die Arbeiterwohlfahrt. Bürgermeister Thomas Pink lobte die Idee einer Begegnungsstätte. Sie stelle einen weiteren Baustein in der bisher gut funktionierenden Bewältigung der Flüchtlingsaufgabe dar, so der Bürgermeister. „Es wird so viel von Quoten, Zahlen und von irgendwelchen Ober- und Untergrenzen gesprochen“, äußerte er seinen Unmut. „Wir hier unten müssen die Politik, die oben gemacht wird, verbessern“. So gehe es bei der Integration doch darum, „unsere Kultur mit den Dingen zu bereichern, die die Flüchtlinge mitbringen“, betonte Thomas Pink. Das unterstrich auch der Präsident der Arbeiterwohlfahrt Wilhelm Schmidt. „Die wirkliche Arbeit findet vor Ort statt.“ Da seien die Erstaufnahme, eine gelebte Willkommenskultur oder der Asylantrag nur der Anfang. Die eigentliche Arbeit beginnt erst mit der Integration und diese wird durch das Salawo in Angriff genommen.

Angebote ausbauen

Ziel der Begegnungsstätte sei es, die unterschiedlichsten Menschen in und um die Auguststadt zusammenzubringen sowie mit zahlreichen Kursen und Angeboten den Aspekt der Integration aufzugreifen. Willkommens- und Sprachkurse wurden bereits in anderen Räumlichkeiten durchgeführt. „Mit den neuen Räumlichkeiten haben wir nun die Möglichkeit, unsere Angebote auszubauen“, so Gabriele Siebert-Paul. Sie bedankte sich an dieser Stelle bei den zahlreichen Sponsoren, wie etwa der Curt Mast Jägermeister Stiftung, der Heimatstiftung oder der Familie Schulpius, die ihre Räume an die AWO vermietet haben.


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