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Arbeiterwohlfahrt errichtet Begegnungstätte in der Auguststadt

25. November 2015 von
Die Kreisvorsitzende Gabriele Siebert-Paul (vorne), die Koordinatorin Natalie Weidner, die stellvertretende Geschäftsführerin Nicola Pöckler und der Geschäftsführer Ulrich Hagedorn in den bisher noch sanierungsbedürftigen Räumlichkeiten der Begegnungsstätte. Foto: Max Förster

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Wolfenbüttel. In der Dr. Heinrich-Jasper-Straße 51 soll in den ehemaligen Räumen des Innenausstatters „Schulpius“ eine Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt entstehen. Verlaufen die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen nach Plan, sollen bereits im Januar die Tore des Begegnungstreffes für Bewohnerinnen und Bewohner der Auguststadt, egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund, geöffnet werden.


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Im Moment handelt es sich noch um eine Großbaustelle, aber schon in wenigen Monaten soll in der Dr.-Heinrich-Jasper-Straße mit dem Nachbarschaftstreff „Salawo“ nicht nur ein Ort der Begegnung, sondern auch ein Platz der Beratung und Bildung entstehen. So soll beispielsweise ein extra Schulungsraum eingerichtet werden, in dem sowohl Sprachkurse als auch eine Hilfe zur ersten Orientierung angeboten werden soll. Zudem wolle man sich im kommenden Jahr gezielt um rechtliche Themen und um Probleme, wie Arbeitssuche und Arbeitsvermittlung, kümmern, um auch Flüchtlingen später eine geeignete Plattform bieten zu können, erklärte Ulrich Hagedorn, Geschäftsführer der AWO Salzgitter/Wolfenbüttel.

Offenes Konzept

Zunächst wolle man sich bei der Angebotsauswahl auf Frauen und Kinder mit Migrationshintergrund konzentrieren, erklärte Ulrich Hagedorn, obgleich man für die Etablierung zukünftiger Angebote offen sei. „Wir wollen nicht mit einem fertigen Konzept starten“, so der Geschäftsführer. Jeder könne sich einbringen und auch Ideen und Angebote für die Begegnungsstätte vorschlagen, sei es für Näh- oder Strickkurse oder etwa um Schülerinnen und Schülern bei den Hausaufgaben zu helfen, erklärte die stellvertretende Geschäftsführerin der AWO Salzgitter/Wolfenbüttel Nicola Pöckler. „Wir hoffen, dass die Begegnungsstätte mit buntem Leben erfüllt wird“, so Nicola Pöckler.

Ulrich Hagedorn über die Begegnungsstätte:

Woher kommt der Name „Salawo“?

Dass jeder in dieser Begegnungsstätte willkommen ist, spiegele sich auch in dem Namen „Salawo“ wieder. Die Idee zu diesem Namen hatte die stellvertretende Geschäftsführerin, die sich von der Sprache Esperanto hat inspirieren lassen. Hier bedeutet das Teil-Wort „Sal“ so viel wie „Hallo“. Dieses steht somit in Verbindung mit dem Akronym „AWO“ der Arbeiterwohlfahrt.

Helfende Hände gesucht

Um die Arbeit in dieser Begegnungsstätte durchführen zu können, bedürfe es vieler Ehrenamtlicher, „nur mit Hauptamtlichen ist das nicht möglich“, betonte die Kreisvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Gabriele Siebert-Paul. „Auch beim Aufbau nehmen wir gerne Hilfe an“, so Ulrich Hagedorn. Denn hier sei noch einiges zu tun. Die Decken müssen verkleidet, das Licht installiert und die einzelnen Räume (Schulungsraum, Begegnungsraum, Büro- und Beratungsraum, Küche und die sanitären Anlagen) hergerichtet werden. Hier gibt es einen kleinen Überblick über den derzeitigen Stand der Baustelle:

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