Anzeige


Barrierefreiheit: Schüler testen die Stadt

26. April 2016 von
Schüler der 4b der Hans-Würtz-Schule haben die Ergebnisse ihres Rolli-Projektes an Oberbürgermeister Markurth übergeben. Foto: Sina Rühland

Braunschweig. Wie leicht kommt man in den Bus? Sind die Spielgeräte auf dem Schulhof auch für Rolli-Fahrer geeignet? Solche und andere Fragen stellten sich sieben Schüler der Hans-Würtz-Schule und machten den Praxistest. Die Ergebnisse haben sie am Dienstag direkt an Oberbürgermeister Ulrich Markurth übergeben. 


Anzeige

Braunschweig aus der Sicht eines Rollstuhlfahrers – den Praxistest haben sieben Schüler der Klasse 4b der Förderschule Hans-Würtz gemacht. Das Ergebnis haben sie nun offen gelegt. Heraus kamen sowohl „Rolli-freundliche“als auch „Rolli-feindliche“ Bereiche. So haben die Schüler unter anderem den Einstieg und die Sitzmöglichkeiten in Bussen getestet. In einem Fall senkte sich der Bus nicht selbst ab; somit musste die Lehrerin dem Busfahrer Bescheid geben. Ein Schüler, der selbst auf den Rollstuhl angewiesen ist, bemängelte zudem den Platz in den Bussen. Zu wenig Freiraum hätten Menschen mit Rollstuhl, Kinderwagen oder Rollator innerhalb des Busraumes. Auch die Bürgersteige seien eine Herausforderung. Oberbürgermeister Markurth erklärte den Schülern, dass die Stadt gerade daran arbeite, die Bürgersteige barrierefrei umzubauen. „Wir bauen die Bürgersteige nach und nach um, aber es geht nur allmählich. Es beschweren sich auch immer wieder einige Menschen, dass durch den Umbau Staus und lange Wartezeiten für Autofahrer entstehen“, so Markurth. „Aber dann ist es wenigstens gerecht“, sagte einer der Viertklässler nachdenklich.

Den eigenen Schulhof im Fokus

Das Projekt führte die Gruppe des Weiteren zum Rathaus und in die Bücherei. Speziell in der Bücherei sei die Tür eine Herausforderung, denn sie schließe sich zu schnell. Neben den öffentlichen Orten testete die 4b auch den eigenen Schulhof. Als „gut“ haben die Schüler hier die Tischtennisplatte im empfunden. „Schlecht“ sei hingegen oftmals der Bodenbelag. Ein „Mangelhaft“ hat auch die schwere Brandschutztür erhalten. Die bekäme man nur mit Mühe auf. Eine automatische Tür sei jedoch zu teuer, so Markurth. Da müsse dann mal ein stärkerer Schüler aushelfen. Insgesamt versprach er jedoch, sich die Ergebnisse genau durchzulesen und sie dem Bauamt weiterzuleiten.

Lesen Sie mehr

Wheelmap: Wo ist Braunschweig barrierefrei?

Gleichstellung: Barrieren sollen abgebaut werden

Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: wolfenbuettel@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-21
Anzeigen
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztliche Bereitschaftspraxis: 05331-8553990
Elterntelefon: 0800 111 0 550

Deutsches Rotes Kreuz
- Servicestelle: 05331/ 9750 200
- Tafel: 05331/ 94 86 55
- Kleiderkammer: 05331/ 927 846 4
- ITZ: 05331/ 927 847-0
- Solferino: 05331/ 927 84 2880
- Pflege+Betreuung: 05331/ 9750 714
- Rettungsdienst: 05331/ 9750 612

Feuerwehr-Notruf: 112
Frauenschutzhaus Wolfenbüttel: 05331-41188
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Hospizverein Wolfenbüttel: 0171/6226606
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Wolfenbüttel: 05331-9340
Landkreis Wolfenbüttel: 05331-840
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Stadt Wolfenbüttel: 05331-860
Strom-Gas-Wasser-Störungsstelle der Stadtwerke Wolfenbüttel: 05331-408111
Technisches Hilfswerk (THW) Wolfenbüttel: 05 33 1 / 96 99 40
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006