Asse II: Info-Veranstaltung zum Thema Umgebungsüberwachung

13. November 2017
Die 82. Mahnwache der WAAG am letzten Montag, auf der über die Veranstaltung informiert wurde. Foto: WAAG
Remlingen. Am Mittwoch, 15. November, findet ab 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Remlingen eine öffentliche Veranstaltung zur Messung der Radioaktivität in der Umgebung der Asse statt. Mitveranstalter sind der Landkreis Wolfenbüttel und die Bundesgesellschaft für Endlagerung. Das teilt die Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe (WAAG) mit.

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Eine von der WAAG initiierte Analyse der Umgebungsüberwachung des Radioökologen Dr. Gellermann vom Januar 2017 habe ergeben, dass vermutlich zu hohe Messergebnisse ins Netz gestellt wurden, die eventuell auf Datenübertragungsfehlern beruhten. Das Problem sei gewesen, dass es keinerlei Reaktionen auf diese erhöhten „Messergebnisse“ gegeben habe, so die WAAG. Außerdem seien für tatsächliche Auffälligkeiten (zum Beispiel erhöhte Tritiumwerte in Futterpflanzen, erhöhte Uranwerte im Grundwasser) nicht nachvollziehbare Begründungen beziehungsweise Bewertungen angeführt worden.

Beides seien eindeutige Indizien dafür, dass die Qualitätssicherung nicht funktionierte, was das BfS dann auch zugegeben habe. Außerdem seien Ergebnisse, die geringe Veränderungen unterhalb von „Grenzwerten“ anzeigen, bisher nicht als Signale gewertet worden, um den Strahlenschutz zu optimieren.

Die WAAG forderte deshalb eine Informationsveranstaltung zu diesem Thema und ein Messlabor vor Ort, das auch von der Bevölkerung in Anspruch genommen werden kann. Der neue Betreiber, die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), habe eine solche Veranstaltung im August zugesagt. Diese findet nun am 15. November ab 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Remlingen statt.

Zum Ablauf

Begrüßung:
▪ Christiana Steinbrügge, Landrätin des Landkreises Wolfenbüttel
▪ Dr. Thomas Lautsch, technischer Geschäftsführer  BGE
Impulsvorträge:
▪ Dr. Volker Kunze, BGE
▪ Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit / unabhängige Messstelle der atomrechtlichen Aufsicht (angefragt)
▪ Prof. Dr. Wolfgang Hofmann, Universität Greifswald
Podiumsdiskussion:
▪ Pastor Rolf Adler (Moderator)
▪ Eleonore Bischof, WAAG
▪ Dr. Rainer Gellermann, Radioökologe
▪ Referenten Impulsvorträge

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Frauenschutzhaus Wolfenbüttel: 05331-41188
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Hospizverein Wolfenbüttel: 0171/6226606
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Wolfenbüttel: 05331-9340
Landkreis Wolfenbüttel: 05331-840
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Stadt Wolfenbüttel: 05331-860
Strom-Gas-Wasser-Störungsstelle der Stadtwerke Wolfenbüttel: 05331-408111
Technisches Hilfswerk (THW) Wolfenbüttel: 05 33 1 / 96 99 40
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006