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Asse 2 Begleitgruppe: Ausschuss segnet neues Strukturmodell ab

15. Dezember 2017 von
Der Bauausschuss winkte das neue Strukturmodell der Asse 2 Begleitgruppe durch. Foto: Nick Wenkel
Wolfenbüttel. Der Strukturvorschlag für eine Weiterentwicklung und Fortsetzung der Asse 2 Begleitgruppe wurde in der Sitzung des Bauausschusses am vergangenen Dienstag mit lediglicher einer Gegenstimme zum Beschluss empfohlen. Der Vorschlag sieht unter anderem eine Stärkung der zivilgesellschaftlichen Beteiligung und eine klare Verteilung der Rollen und Verantwortlichkeiten vor.

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Mit dem Beschluss der Neustrukturierung der Asse 2 Begleitgruppe (A2B) wird ein neues Kapitel in einem langen und für beide Seiten unbefriedigenden Prozess aufgeschlagen. Die Fraktionen stimmten dem Strukturvorschlag der Bürgermeisterinnen der Samtgemeinden Elm-Asse und Sickte, des Bürgermeisters der Stadt Wolfenbüttel sowie der Landrätin des Landkreises Wolfenbüttel mit großer Mehrheit zu.

Relevante Gruppen breit abbilden

Die Neustrukturierung der A2B auf die Stärkung der zivilgesellschaftlichen Beteiligung ab. Die Bürgervertretung soll daher die gesellschaftlich relevanten Gruppen möglichst breit abbilden. Die Wahl der Vertreter erfolgt offen und transparent. So ist eine Gründungsversammlung angedacht, mithilfe derer sich die Bürgervertretung selbstständig bildet. Hinzu kommen regelmäßige Wahlperioden.

Zentrale Schnittstelle als verbindende Plattform

Dabei sollen Kommunalvertreter und Zivilgesellschaft von nun an auf Augenhöhe miteinander agieren. Eine sogenannte Zentrale Schnittstelle wird dafür als verbindende Plattform dienen. In dieser sind jeweils drei kommunale und drei zivilgesellschaftliche Vertreter organisiert. Hinzu kommt ein externe A2B Koordinationsbüro sowie externe Unterstützung in der Öffentlichkeitsarbeit. Überdies soll die Arbeitsgruppe Option Rückholung (AGO), die die Asse 2-Begleitgruppe berät, weiterhin bestehen. 

Das neue Strukturmodell biete laut Beschluss die Chance, Arbeits- und Handlungsfähigkeit zurückzugewinnen und auch bei komplexen Fragestellungen handlungsfähig zu bleiben. So stärke es den Begleitprozess sowohl durch den gemeinsamen offenen Diskurs mit allen Beteiligten in der A2B wie auch durch eine breit aufgestellte zivilgesellschaftliche Vertretung und durch die Beachtung der besonderen Betroffenheit in der Samtgemeinde Elm-Asse. Voraussetzung für die Zusammenarbeit sei jedoch der Wille der Beteiligten, etwas gemeinsam bewegen zu wollen, heißt es in der Beschlussvorlage.

Eine endgültige Entscheidung zur Begleitgruppe soll es in der kommenden Ratssitzung der Stadt Wolfenbüttel, am 20. Dezember geben.

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