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Aldi-Überfall: War es der Supermarkt-Mörder von Hannover?

21. Januar 2015 von
Die Aldi-Filiale in der Grauhofstraße wurde am Montag zum Tatort eines Raubüberfalls. Es gibt parallelen zu einem Fall in Hannover. Foto: Thorsten Raedlein

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Wolfenbüttel. Bei dem Raubüberfall auf die Aldi-Filiale in der Grauhofstraße am Montagabend gibt es Parallelen zu dem Raubüberfall auf einen Hannoveraner Supermarkt, bei dem ein Kunde im Dezember des vergangenen Jahres ermordet wurde.


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„Bei objektiver Betrachtung der Tatausführung und der Täterbeschreibung kann ein Zusammenhang nicht ausgeschlossen werden“, berichtet Frank Oppermann, Pressesprecher der Polizei Wolfenbüttel, im Gespräch mit WolfenbüttelHeute.de. Hierzu stehe man auch mit den Hannoveraner Ermittlungsbehörden in Kontakt. Man würde aber auch in alle anderen Richtungen ermitteln.

Ein bislang unbekannter Mann hatte sich am Montagabend, um kurz vor 20 Uhr, als vorletzter Kunde in der Filiale befunden und zunächst Waren auf das Band der Kasse gelegt, um offensichtlich den Anschein des “normalen” Einkaufens zu erwecken. Plötzlich habe er dann eine Pistole hervorgezogen, die Kassiererin mit den Worten: “Geld her” bedroht und sie damit zur Herausgabe des Geldes aufgefordert. Er habe sich dann das Geld der Kasse in eine mitgebrachte Plastiktüte packen lassen und habe anschließend die Filiale mit seiner Beute in Höhe von mehreren Hundert Euro in aller Ruhe verlassen. Im Anschluss sei er mit einem älteren, silbernen Fahrrad in Richtung Frankfurter Straße davon gefahren. Am Fahrrad habe sich ein auffälliges gelb-grünes Spiralschloss befunden. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Funkstreifenwagen verlief erfolglos. Die Kassiererin, sowie eine weitere Kundin blieben unverletzt.

Die Täterbeschreibung ähnelt dem Hannoveraner Täter

Das Vorgehen ähnelt dem des Hannoveraner Täters. Auch hier kam dieser kurz vor Ladenschluss, verhielt sich zuerst wie ein normaler Kunde, zog dann eine Waffe und floh anschließend mit dem Fahrrad. Und auch die Täterbeschreibung ist ähnlich. Im aktuellen Fall wird er als zirka 165 – 170 cm groß, zirka 40 Jahre alt und mit normaler Statur beschrieben. Bekleidet soll er mit einem Basecap sowie einer Jacke und einer Hose in oliv-grün gewesen sein. Zudem fiel ein markant rundes Gesicht des Täters auf.

Auch ein Trittbrettfahrer wäre möglich

Bei allen Ähnlichkeiten zu dem Hannoveraner Fall, schließe man aufgrund der medialen Präsenz dieses Falles aber auch einen Trittbrettfahrer nicht aus.

Die Polizei kündigt für morgen die Veröffentlichung eines Phantombildes an, sofern dieses durch einen Ermittlungsrichter freigegeben würde. Videoaufzeichnungen durch eine Überwachungskamera existieren nach Auskunft des Polizei-Pressesprechers nicht.

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