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AfD spricht sich gegen Erhalt der ASSE II-Begleitgruppe aus

30. November 2017
Dr. Manfred Wolfrum (AfD) vertritt die Meinung, dass die ASSE Begleitgruppen überflüssig seien und Unsummen an Steuergeldern kosten würden. Archivfoto: Alexander Panknin
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Wolfenbüttel. Die AfD spricht sich gegen den Erhalt der ASSE II-Begleitgruppe aus. Eine entsprechende Pressemitteilung liegt unserer Redaktion vor. Wir veröffentlichen diese ungekürzt und unkommentiert:

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Im Kreistag wurde am 13. November 2017 ausgiebig über eine Neuformierung der ASSE II Begleitgruppen diskutiert, nachdem diese Gruppierungen in der jetzigen Form hoffnungslos zerstritten waren und sind. Letzteres war das Ergebnis einer zweijährigen Analyse durch die Mediationsfirma „Kompass Partnerberatung“, die auf Kosten der Steuerzahler durchgeführt worden war.

Bei seinem Bericht während der letzten Veranstaltung über den sicheren Umgang mit dem Inhalt der ASSE und der Rückholung, gab Dr. Volker Kunze von der BGE (Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH) klare Auskunft über das Inventar und die Rückholung. Daraus ging eindeutig und unzweifelhaft hervor, dass die BGE alle Bereiche fortlaufend sorgfältig überwacht und die Rückholprozesse im Griff hat. Somit sind die ASSE II Begleitgruppen aktuell absolut überflüssig.

Entsprechend äußerte sich Dr. Wolfrum in der Ausschusssitzung Umwelt, Landwirtschaft, Bauen, Klimaschutz und Atommüllrückholung am 16. Oktober 17 in der Carl-Gotthard-Langhansschule. Er fragte, ob es inzwischen gar nicht mehr um die sichere Schließung der ASSE gehe, sondern nur noch um den Erhalt und die Unterhaltung der ASSE II Begleitgruppen. Bei der letzten Kreistagssitzung am 13. November gab Dr. Wolfrum in einem Vortrag klar zu verstehen, für wie überflüssig er die Aktivitäten der diversen ASSE-Begleitgruppen derzeit hält. Grund: Es gibt keine belastbaren Unterlagen über unsaubere oder kritikwürdige Arbeitsweise der BGE und im Umfeld der ASSE auch keinerlei erhöhte Niederschläge von radioaktiver Substanz. Die Begleitgruppen werden, einer Anfrage beim Landkreis zufolge, mit jährlich 190.000 Euro Steuergeldern unterstützt.

Dies ist nach Ansicht der AfD reine Geldverschwendung und dient offenbar auch der Befriedigung einiger ideologischer Ziele mancher Mitglieder der Begleitgruppe.

Kreistagsfraktion der AfD

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