AfD zum Fastenbrechen: CDU ist Helfershelfer von Erdogan

18. Mai 2017 von
Winfried Pink (Fraktionsvorsitzender der CDU, rechts im Bild) kontert der Kritik von Klaus-Dieter Heid (Fraktionsvorsitzender der AfD, links im Bild). Foto: Privat
Wolfenbüttel. Zum angekündigten Fastenbrechen der türkisch-islamischen Gemeinde in Kooperation mit der Stadt Wolfenbüttel meldet sich AfD-Ratsherr Klaus-Dieter Heid zu Wort und kritisiert sowohl die Veranstaltung als auch die CDU und die Verwaltung. Wir geben dieses hier unkommentiert und ungekürzt wieder:

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„…als ein interreligiöses Fest für Muslime und Nicht-Muslime wirbt es für Toleranz. – Zitat-Ende aus Wolfenbüttel.de. zum Fastenbrechen. Tatsächlich macht sich die Wolfenbütteler CDU zum Helfershelfer der von Erdogan gelenkten und finanzierten DITIP. Herr Bürgermeister Pink und Herr Mustafa User meinen also tatsächlich, dass sich Deutsche gemütlich mit einer Organisation zusammensetzen sollen, die vom Erdogan-Regime als türkische Stasi auf deutschem Boden eingesetzt wurde, um Andersdenkende und Regimekritiker auszuspionieren und zu denunzieren? Hat sich die DITIB nicht endgültig als Integrationspartner disqualifiziert? In welchem anderen Land finanziert man seine eigenen Gegner, welches Land finanziert nationalislamische Organisationen, die hier Gegengesellschaften errichten? Und was hat die CDU geritten, den Bürgern dieser Stadt zu empfehlen, auf diesen Trick der kleinen Erdogan hereinzufallen? Was gilt denn nun? Die Schwesigsche Un-Kultur, oder die von de Maizière propagierte deutsche Leitkultur? Die AfD-Stadtratsfraktion wird natürlich nicht an diesem Fastenbrechen teilnehmen, sondern empfiehlt allen Bürgerinnen und Bürgern, sich ebenfalls klar und eindeutig gegen eine Täuschungspolitik zu richten, mit der Erdogan lediglich das Toleranzdenken der Deutschen ausnutzt, um mit Hilfe der DITIB seine Position in Deutschland zu stärken.“

regionalHeute.de bat den Wolfenbütteler CDU-Fraktionsvorsitzenden Winfried Pink um eine Stellungnahme:

Er erklärt: „Die Ausführungen des AfD-Fraktionsvorsitzenden Heid spalten die Gesellschaft und finden die Missbilligung der CDU-Fraktion. Das Fastenbrechen ist eine religiöse Handlung, die bereits traditionell von deutschen Bürgern und auch hiesigen Kommunalpolitikern begleitet wird. Wir werden auch weiterhin diesem Festtag unserer Mitbürger beiwohnen.“

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