5-jähriger Diyar starb an akuter Bauchfell-Entzündung

6. Dezember 2017 von
Der Junge könnte eventuell noch leben. Foto/Video: aktuell24(BM)
Anzeige
Salzgitter. Der fünfjährige Diyar verstarb laut Obduktionsbericht an einer akuten Bauchfell-Entzündung, das teilte Sascha Rüegg, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig, auf Anfrage von regionalHeute.de mit. Demnach liegen Anhaltspunkte vor, dass die Untersuchung nicht umfassend genug gewesen sein könnten.

Anzeige

Nun werde die Staatsanwaltschaft prüfen, ob wegen des Verdachtes auf fahrlässige Tötung ein Ermittlungsverfahren gegen die untersuchende Ärztin eingeleitet wird, erläutert Rüegg weiter. Dafür seien weiterführende Untersuchungen notwendig, die die genauen Umstände klären sollen.

Hätte der Junge gerettet werden können?

Bei diesen zusätzlichen Untersuchungen solle insbesondere die Frage, ob und wie der Junge behandelt wurde, geklärt werden, so der Pressesprecher. Ebenfalls offen sei noch, ob die Erkrankung bei der Untersuchung hätte erkannt werden müssen und ob dann sein Tod hätte verhindert werden können.

Für diese Untersuchungen werden die vorhandenen Unterlagen weiter ausgewertet. Zusätzlich sollen Zeugen vernommen werden und ein medizinisches Gutachten werde eingeholt, umschreibt Rüegg das weitere Vorgehen.

Statement von Helios

Nachdem sich Sabine Korkmatz, Pressesprecherin des Helios-Klinikums, zuvor telefonischen gegenüber regionalHeute.de nicht äußern wollte, liegt nun ein Statement des Klinikums vor (regionalHeute.de berichtete).

Lesen Sie dazu auch:

Statement: Klinik will Obduktionsbericht von Diyar prüfen

Nach Tod von 5-Jährigem: Diyars Eltern im Interview

Fünfjähriger verstirbt unter ungeklärten Umständen

Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: wolfenbuettel@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-21
Anzeigen
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztliche Bereitschaftspraxis: 05331-8553990
Elterntelefon: 0800 111 0 550

Deutsches Rotes Kreuz
- Servicestelle: 05331/ 9750 200
- Tafel: 05331/ 94 86 55
- Kleiderkammer: 05331/ 927 846 4
- ITZ: 05331/ 927 847-0
- Solferino: 05331/ 927 84 2880
- Pflege+Betreuung: 05331/ 9750 714
- Rettungsdienst: 05331/ 9750 612

Feuerwehr-Notruf: 112
Frauenschutzhaus Wolfenbüttel: 05331-41188
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Hospizverein Wolfenbüttel: 0171/6226606
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Wolfenbüttel: 05331-9340
Landkreis Wolfenbüttel: 05331-840
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Stadt Wolfenbüttel: 05331-860
Strom-Gas-Wasser-Störungsstelle der Stadtwerke Wolfenbüttel: 05331-408111
Technisches Hilfswerk (THW) Wolfenbüttel: 05 33 1 / 96 99 40
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006