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„1sein“: Nähend Kontakte knüpfen

10. Dezember 2015 von
Mitglieder der Nähgruppe aus Cremlingen mit den Studenten aus dem Enactus-Projekt „1sein“ und Frederica Eichler, die Koordinatorin der DRK-Flüchtlingshilfe, sowie Juliane Liersch aus dem DRK-Kreisvorstand. Foto: Jan Borner
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Wolfenbüttel. Unter dem Namen „1sein“ hat eine Gruppe Enactus-Studierender der TU Braunschweig ein Projekt aufgebaut, das Flüchtlingen eine Möglichkeit zu sozialer Integration geben soll. In Nähgruppen kommen Einheimische und geflohene Menschen zusammen, üben sich in handwerklichen Fähigkeiten und werden kreativ. Die DRK-Flüchtlingshilfe möchte dieses Projekt im Landkreis Wolfenbüttel nun noch weiter ausbauen.


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Bereits seit Februar dieses Jahres arbeitet eine Studentengruppe der TU Braunschweig an dem „1sein“-Projekt. In Cremlingen bieten sie Flüchtlingen an, kreativ tätig zu werden und handwerkliche Fertigkeiten an der Nähmaschine einzuüben. Aus recycelten Stoffen nähen sie ausgefallene, individuelle Taschen und Turnbeutel, die man mitunter auch so in den hippen Vierteln Berlins oder Hamburgs finden könnte. Über vierzig Taschen sind so bereits entstanden, die in Kürze auch im Rotkreuzshop in der Wolfenbütteler Innenstadt zu kaufen sein sollen. Die Erlöse sollen wiederum in der DRK-Flüchtlingshilfe eingesetzt werden, erklärt Juliane Liersch, Mitglied des DRK-Kreispräsidiums.

Ausbau des Projekts

Enactus 1sein, DRK, Nähprojekt, Flüchtlingshilfe, Foto: Jan Borner

Mitglieder der Nähgruppe aus Cremlingen. Foto: Jan Borner

Bei der einen Nähgruppe in Cremlingen soll es allerdings nicht bleiben. Die Enactus-Studenten der TU Braunschweig seien an den DRK-Kreisverband herangetreten, weil sie einen Träger für ihr Projekt suchten, erklärte Frederica Eichler, Koordinatorin der DRK-Flüchtlingshilfe. Das „1sein“-Projekt solle so gefestigt und weiter ausgebaut werden. Neben Schöppenstedt, wo schon eine neue Nähgruppe geplant ist, sucht das DRK deshalb zurzeit nach noch weiteren Standorten und sorgt bereits für die Ausstattung. So habe das DRK nun schon zahlreiche gespendete Nähmaschinen und einige Anfragen von Personen erhalten, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, erklärte Frederica Eichler.

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